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Chemnitz und seine Kulturen

Programm Konzerte, Filme und Gespräche im Rahmen der Interkulturellen Wochen

Auf der Bühne wurde getanzt und gesungen, Kinder konnten an Ständen basteln und spielen, Düfte aus Küchen verschiedener Länder zogen über den Neumarkt - bunt und vielfältig lief die Eröffnung der Interkulturellen Wochen am Samstag in der City ab. Als prominenter Sänger konnte Sebastian Krumbiegel von den Prinzen gewonnen werden. Er machte am Nachmittag seine Ablehnung gegenüber rechten Gruppierungen deutlich und sagte, dass man "klare Kante zeigen muss" gegenüber denen die "Ausländer raus!" brüllen. Krumbiegel wurde 2003 Opfer eines traumatischen Überfalls durch Rechtsradikale. "Heute gehe ich auch öfter in Schulklassen, um Aufklärungsarbeit zu leisten", so der Sänger und Autor. Aufklärungsarbeit heißt für ihn: Klar machen, dass man sich positionieren soll - gegen rechtes Gedankengut und für Demokratie und Toleranz.

Das gibt es alles zu erleben

Unter diesem Credo stehen auch die Interkulturellen Wochen in Chemnitz. Bis zum 7. Oktober gibt es eine Reihe an Veranstaltungen für Groß und Klein. Vom heutigen Mittwoch bis zum Sonntag findet zum Beispiel im Weltecho das Festival "Weltkultur modern" statt, bei dem Musiker vom ensemble 01 aus Chemnitz mit Musikern aus drei Kulturkreisen im Café Weltecho spielen und improvisieren. Beginn ist heute 20 Uhr. Im Tietz gibt es heute ab 19 Uhr einen Filmabend. Im Rahmen der Interkulturellen Filmwoche zeigt Cuba Sí in Kooperation mit dem Faire Welt-Laden den Streifen "Die Kraft der Schwachen".

Am morgigen Donnerstag um 17 Uhr organisiert die Jüdische Gemeinde auf der Stollberger Straße 25 ein Konzert mit dem Chor "Shir Semer" der Gemeinde. Am Freitag lädt das Mehrgenerationenhaus auf der Irkutsker Straße 15 ab 16 Uhr unter dem Motto "Unter uns" zu einem interkultureller Abend mit dem Gastland Moldawien ein.



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