Chemnitzer bemühen sich um den Titel zur Kulturhaupstadt

Mikroprojekte Knapp 60 neue Ideen nach zweiter Bewerbungsrunde eingegangen

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Das Chemnitzer Heizkraftwerk im März 2018. Foto: Thomas Schmotz

Unter der Überschrift "Stadt Kultur Europa" ging Ende März die zweite Bewerbungsphase für Mikroprojekte im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung zu Ende. Das Ergebnis habe die Erwartungen weit übertroffen, informiert Projektleiter Ferenc Csák:

"Es gibt in Chemnitz inzwischen ein riesiges Interesse an der Bewerbung zur Kulturhauptstadt. Das sieht man nicht nur an der Zahl der Bewerbungen für Mikroprojekte, sondern auch an der Qualität der Ideen, wie der städtische Lebensraum aktiv mitgestaltet werden kann."

Rückblick: Chemnitzer und Chemnitzerinnen waren aufgerufen, sich mit kreativen Projekten an dem Bewerbungsprozess zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 zu beteiligen.

Projekte werden bis zu 2.500 Euro gefördert

In einer ersten Auswahlrunde gingen 26 Projektideen ein, von denen elf zur Förderung ausgewählt wurden. Die zweite Phase ist nun mit knapp 60 Einreichungen zu Ende gegangen, darunter Projekte aus den Bereichen kulturelle Bildung, Musik, Kunst, Umwelt, Theater und mehr. Die vom Programmrat der Kulturhauptstadtbewerbung nominierte Jury wird nun bis Ende April tagen und Projekte auswählen, die dann mit einer Förderung bis zu 2.500 Euro ausgestattet werden.