Chemnitzer FC ergattert einen Punkt

Fußball CFC trennt sich mit Unentschieden vim Karlsruher SC

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"Gegenüber den bisherigen Spielen war das ein Schritt nach vorn. Von der Kompaktheit und dem ganzen Auftreten agierten wir viel besser als zuletzt. Am Ende ist es ärgerlich, weil wir einen Elfmeter verschossen haben. Aber auch Karlsruhe hatte seine Chancen. Letztlich ist es ein gerechtes Unentschieden", sagte CFC-Spieler Maurice Trapp, der in der Innenverteidigung eine solide Leistung ablieferte.

Zeit für ein Umdenken

CFC-Cheftrainer Horst Steffen hatte nach der letzten 2:4- Pleite in Unterhaching Veränderungen angekündigt und diese auch umgesetzt. Die Himmelblauen, die erstmals in dieser Saison mit schwarzen Trikots aufliefen, verteidigten mit Leutenecker, Endres, Trapp und Mlynikowski statt mit einer Dreierkette nun mit einer Viererkette, im Mittelfeld standen Kluft und von Piechowski von Beginn an auf dem Rasen.

Nach einer Phase des Abtastens hatten die Gastgeber die erste große Chance, doch Myroslav Slavov brachte in der 14. Minute den Ball aus Nahdistanz nicht am Torhüter vorbei. Vom KSC war die erste halbe Stunde offensiv wenig zu sehen, aber auch Chemnitz vermochte es nicht, die eigene Chancenstatistik aufzubessern.

In den letzten Minuten der ersten Hälfte wurde Karlsruhe allerdings etwas munterer und beschäftige die CFC-Abwehr mehr als zu Beginn der Partie. So verfehlte der Ex-Chemnitzer Anton Fink in der 39. Minute nur knapp das Chemnitzer Gehäuse. Schließlich ging die erste Halbzeit, die sich insgesamt auf einem überschaubarem Niveau bewegte, torlos zu Ende.

Chance verschenkt

Im zweiten Durchgang leistete sich CFC-Kapitän Marc Endres einen leichtferitgen Ballverlust in der eigenen Hälfte, die Marc Lorenz fast zur Gäste-Führung genutzt hätte. Im Gegenzug wurde dann Fabio Leutenecker an der Strafraumgrenze gefoult. Der Schiedsrichter zeigte nach Absprache mit seinem Assistenten auf den Elfmeterpunkt. Daniel Frahn lief an und schob den Ball in die Tormitte. Doch der KSC-Torwart hatte den Braten gerochen und parierte den Ball.

Danach war es Anton Fink, der den Chemnitzer Schlussmann Kevin Kunz prüfte. Bis zum Abpfiff blieb es auf dem Rasen zwar nicht langweilig, aber dennoch beim Remis. "Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert, meine Mannschaft hat auf jeden Fall eine Reaktion gezeigt. Darauf lässt sich aufbauen", sagte Horst Steffen. Für den CFC geht es schon am kommenden Freitag weiter. Dann tritt das Team beim SV Wehen-Wiesbaden an.