Chemnitzer FC gelingt glücklicher Auftaktsieg

Fußball 10.494 Zuschauer schauen das Sachsenderby gegen den FSV Zwickau

Mike Könnecke und Florian Hansch. Foto: Harry Haertel

Der Chemnitzer FC hat zum Auftakt der 3. Fußball-Liga am Sonntag sein Heimspiel gegen den FSV Zwickau 1:0 (1:0) gewonnen. Das Tor des Tages markierte vor 10.494 Zuschauern Daniel Frahn bereits in der 7. Minute. Der Sieg der Mannschaft von Cheftrainer Horst Steffen ist aber durchaus als glücklich zu bezeichnen. Denn Zwickau hätte sich nach einer ansprechenden Leistung einen Punkt mehr als verdient.

"Ich bin mit dem Ergebnis sowie der Art und Weise, wie unsere Neuzugänge aus der Regionalliga aufgetreten sind, zufrieden. Nach einer guten Anfangsphase wurde Zwickau immer stärker. Meine Spieler haben gekämpft und mussten sehr viel laufen, um den Vorteil zu verteidigen", sagte Steffen.

Daniel Frahn schießt das Tor in der 7. Minute

Die Himmelblauen begannen äußerst engagiert und hatten bereits nach 2 Minuten die erste Chance. Florian Hansch bediente Daniel Frahn, der jedoch den Ball aus Nahdistanz zunächst nicht verwerten konnte. Dafür zappelte das Spielgerät dann in der 7. Minute im Zwickauer Kasten. Frahn hatte in dieser Situation den Ball mit dem Kopf genau getroffen und zum 1:0 für die Himmelblauen eingenetzt. Auch danach orientierten sich die Gastgeber Richtung Zwickauer Box, wenngleich sich der FSV keinesfalls versteckte.

So war der Chemnitzer Torwart Kevin Kunz in der 19. Minute gefragt, um einen Ball von Aykut Öztürk zu entschärfen. Als Ronny König zum Rückfallzieher ausholte, fehlten ihm nur Zentimeter zum Ausgleich (23. Minute). Eine halbe Stunde war gespielt, als es im Chemnitzer Strafraum lichterloh brannte. Die Führung des CFC wackelte spätestens jetzt gewaltig. Zwickau hatte nun zweifellos mehr vom Spiel, vermochte es bis zum Pausenpfiff aber nicht, daraus etwas zu machen.

FSV immer wieder im Ballbesitz

Beide Teams nahmen den zweiten Durchgang unverändert in Angriff. Die erste nennenswerte Aktion datierte aus der 56. Minute, als Ronny Garbuschewski den Chemnitzer Torwart Kunz mit seinem Distanzschuss zu einer Glanztat zwang. In der Folgezeit ging es auf dem Rasen munter weiter, wobei die Gäste dem Ausgleich näher waren, als die Himmelblauen dem zweiten Treffer. In der Schlussphase ging die Präzision auf beiden Seiten etwas verloren, der FSV verbuchte jedoch weiterhin mehr Ballbesitz. Chemnitz erarbeitete sich bis auf einen Schuss von Okan Aydin keine zwingenden Möglichkeiten mehr.