Chemnitzer FC kann gegen Viktoria Köln nicht gewinnen

Fußball Die Himmelblauen kommen nicht über ein 2:2 hinaus

Fußball-Drittligist Chemnitzer FC hat es am Samstag zum Punktspielauftakt des Jahres 2020 im heimischen Stadion verpasst, die Abstiegsränge zu verlassen. Das Team von Cheftrainer Patrick Glöckner trennte vor reichlich 4000 Zuschauern von Viktoria Köln 2:2 (2:2) und bleibt damit Tabellensiebzehnter. Insgesamt war es schwere Kost, die den Fans serviert wurde.

So sah es auch der zweifache Torschütze Philipp Hosiner. "Seitdem ich beim CFC bin, war dies wohl eines der schlechtesten Spiele. Jetzt müssen wir es knallhart analysieren und schauen, woran es gelegen hat", sagte der Stürmer.

Kaum Chance zu Beginn

In den ersten Minuten passierte nicht viel. Ein Kopfball von CFC -Innenverteidiger Sören Reddemann verfehlte nach einer Viertelstunde knapp das Tor, auf der Gegenseite hatte Jakub Jakubov keine Probleme, einen Schuss von Kevin Holzweiler zu entschärfen. Dann scheiterte Philipp Hosiner aus Nahdistanz am Kölner Torwart Andre Weis, um ihn in der 25. Minute doch zu überwinden. Der Österreicher in Chemnitzer Diensten verwandelte einen Foulelfmeter sicher zum 1:0. Die Freude über den Vorteil dauerte aber nicht lange, denn die Gäste glichen unter tatkräftiger Mithilfe der CFC Hintermannschaft nach einer reichlichen halben Stunde aus. Anschließend kam es für die Himmelblauen noch dicker, als Albert Bunjaku die Domstädter 2:1 in Front brachte. Die Antwort des CFC folgte in der 38. Minute wieder vom Elfmeterpunkt. Hosiner drosch das Spielgerät völlig humorlos zum 2:2 in den Kölner Kasten. "Elfmeter sind dazu da, dass sie verwertet werden. Auf jeden Fall war es wichtig, dass die Bälle reingegangen sind", kommentierte Hosiner seine Treffesicherheit vom Punkt.

CFC-Abwehr wackelt

Insgesamt bewegte sich die Begegnung aus spielerischer Sicht auf keinem hohen Niveau, dies änderte sich auch nach Wiederanpfiff nicht. Das Geschehen plätscherte auf dem Rasen dahin. Doch in der 70. Minute hätte Hosiner seinen persönlichen Dreierpack schnüren können, doch der Kölner Keeper wehrte die Kugel im letzten Moment ab. Chemnitz blieb in der Offensive anschließend nicht untätig, doch oft kam der entscheidende Pass nicht an. Auch in der Abwehr kam der CFC ab und zu mächtig ins Wackeln. "In den letzten 20 Minuten waren wir zu fahrlässig und sind zu oft ins offene Messer gelaufen. Da hatten wir auch Glück, dass Viktoria nicht den Siegtreffer markierte", urteilte Hosiner. Am Ende blieb es beim Remis, das die Himmelblauen nicht richtig weiter bringt.

CFC: Jakubov - Itter, Schoppenhauer, Reddemann, Milde -Bohl, Langer - Bonga (87. Sturm), Tallig (73. Bozic) , Garcia- Hosiner

Tore: 1:0 Hosiner (25./FE) , 1:1 (32./ET), 1:2 Bunjaku (35.) 2:2 Hosiner (39./FE)

Zuschauer: 4.142

Schiedsrichterin: Katrin Rafalski ( Bad Zwesten)