Chemnitzer FC trennt sich von Osnabrück 0:0

Sport In der ersten Spielhälfte gab der VfL den Ton an

vl: Tom Scheffel, Marc Heider und Marc Endres. Foto: Harry Haertel/Haertelpress

Der Chemnitzer FC hat sich in der 3. Fußball-Liga den nächsten Punkt gesichert. Am Samstag trennten sich die Himmelblauen zu Hause vor 5.710 Zuschauern vom VfL Osnabrück 0:0. Allerdings hätte sich der CFC nicht beschweren können, wenn der Gegner die drei Punkte eingesackt hätte. Denn vor allem vor der Pause bestimmte der VfL das Geschehen klar.

"Fußballerisch ist bei uns heute viel auf der Strecke geblieben. Insbesondere die erste Halbzeit haben wir schlecht gespielt, aber die Standards besser verteidigt als zuletzt", sagte CFC-Trainer Horst Steffen.

Torhüter Kevin Kunz verhindert Treffer des VfL

Der Chemnitzer FC hatte in der Anfangsphase einige Mühe, ins Spiel zu finden. Die Gäste begannen druckvoll, erkämpften sich schnell mehrere Eckbälle und setzten die Himmelblauen unter Druck. Auch in den folgenden Minuten waren die Gastgeber mit Abwehraufgaben beschäftigt, nach vorn ging bei der Elf von Trainer Horst Steffen nichts. Chemnitz leistet sich viele Fehler und konnte nach einer reichlichen halben Stunde froh sein, nicht in Rückstand zu liegen.

In der 38. Minute sendete der CFC im gegnerischen Strafraum ein erstes Lebenszeichen. Doch Daniel Frahn verpasste mit seinem Kopfball das Gehäuse knapp. Fast im Gegenzug musste dann Torhüter Kevin Kunz erneut eingreifen, um einen Schuss des Osnabrückers Halil Savran zu parieren. Die Gastgeber durften sich glücklich schätzen, mit einem 0:0 in die Pause zu gehen.

In der zweiten Hälfte verletzten sich Nazim Sangare und Julius Reinhardt bei einem Zweikampf

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an den Spielanteilen wenig. Osnabrück kontrollierte das Spiel, die Gastgeber produzierten hingegen Fehler. Doch in der 59. Minute hätte Frahn nach Vorarbeit von Leutenecker einnetzen können. Doch er scheiterte aus Nahdistanz an VfL-Schlussmann Marius Gersbeck.

Dann verloren die Himmelblauen auch noch Julius Reinhardt, der sich bei einem Zweikampf verletzte. Immerhin gingen die Gastgeber in der Offensive nun etwas mutiger zur Sache und sorgten für Gefahr in der Box des VfL. Doch am Ende blieb es bei der Punkteteilung, über die Chemnitz glücklicher war, als Osnabrück.

"Auch wenn wir heute nicht das gespielt haben , was wir wollten, standen wir alle in der Defensive gut und haben uns den Punkt gemeinsam erkämpft", sagte Torhüter Kunz, der beim CFC neben Tom Scheffel bester Spieler auf dem Platz war.