Chemnitzer FC tritt am Sonntag in Jena an

Neuzugang Andis Shala kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück

Die Siege im letzten Heimspiel gegen den Berliner AK und im Sachsenpokal in Grimma sind Geschichte. Am Sonntag können die Kicker des Chemnitzer FC zeigen, dass ihre Formkurve weiter nach oben zeigt. Dann läuft das Team von Cheftrainer Daniel Berlinski zum Ostklassiker beim FC Carl-Zeiss Jena auf. Beide Teams kämpften in der vergangenen Spielserie noch in der 3. Liga, konnten die Klasse aber nicht halten. Jetzt findet sich Jena in der aktuellen Tabelle der Regionalliga Nordost mit 15 Punkten auf dem 3. Platz wieder, Chemnitz ist mit 11 Zählern auf dem 11. Rang notiert. Der Thüringer Traditionsverein verfügt über eine stabile Abwehr, die in 8 Punktspielen erst 7 Gegentreffer zuließ. Um dieses defensive Bollwerk zu knacken, müssen sich die Himmelblauen etwas einfallen lassen.

Hoffnung auf Mittelstürmer Andis Shala

Vielleicht hat Andis Shala die zündenden Ideen, um dem FC Carl-Zeiss einen oder mehrere Bälle ins Netz zu hauen. Der 31-jährige Mittelstürmer war Anfang Oktober von Waldhof Mannheim nach Sachsen gekommen. Nachdem sich der 1,91 Meter große Akteur bereits im Pokalspiel in Grimma als Torschütze auszeichnete, erlebt er nun für den CFC seine Punktspielpremiere. Nicht nur deshalb ist es für Shala eine besondere Partie. Denn von 2013 bis 2014 trug der das Jenaer Trikot und erzielte dabei in 39 Spielen 13 Tore. Schon nach wenigen Tagen hat die Offensivkraft gezeigt, dass er für den CFC ein Gewinn ist. "Andis bringt uns sportlich auf jeden Fall weiter. Er geht auch auf dem Trainingsplatz stets mit viel Leidenschaft zur Sache und motiviert seine Mitspieler. Durch ihn hat die Mannschaft zweifellos an Qualität gewonnen", sagte Coach Berlinski. Davon können sich die Anhänger des CFC in Jena aber kein Bild vor Ort machen, da Gäste-Fans nicht zugelassen sind.