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Chemnitzer FC und Berliner AK trennen sich torlos

Fußball CFC und Berliner AK gehen 0:0 auseinander

Chemnitz. 

Chemnitz. Der Chemnitzer FC hat sich am Sonntag in der Fußball - Regionalliga Nordost zu Hause vom Tabellenführer Berliner AK 0:0 getrennt. "Wir haben es gar nicht so schlecht gemacht und sind ohne Gegentore geblieben. Doch am Ende bin ich nicht zufrieden. Wenn du mehr als einer halbe Stunde in Überzahl spielst, musst du mehr daraus machen", sagte CFC-Kapitän Tobias Müller.

Grym mit Distanzschuss

In der Anfangsphase hielt der BAK den Ball etwas mehr in den eigenen Reihen, als der CFC, konnte sich dabei jedoch keine klaren Chancen herausarbeiten. Nach einer Viertelstunde hatten die Gastgeber allerdings Glück. Torhüter Jakub Jakubov schätzte einen Ball falsch ein und konnte ihn nicht klären. Zum Glück blieb dieser Lapsus ohne Folgen. Chemnitz näherte sich dem gegnerischen Strafraum zwar immer wieder an, insgesamt war es aber zu bieder, was die Himmelblauen ablieferten. Riccardo Grym feuerte immerhin einen Distanzschuss ab, der nur knapp am Berliner Gehäuse vorbei schwebte. Dann war es Lukas Aigner zu verdanken, dass es weiterhin beim 0:0 blieb. Er schlug den Ball für seinen geschlagenen Torhüter Jakubov gerade noch von der Linie. Die Gäste forcierten nun ihren Angriffsschwung. die Berlinski-Elf war in der Abwehr nicht immer sattelfest. Dennoch ging torlos in die Kabinen.

Rote Karte für den BAK

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Ein Foul von Charmaine Häusl an Aigner bewertete der Schiedsrichter in der 52. Minute als so schwerwiegend, dass er den Berliner Abwehrspieler mit der Roten Karte vom Feld schickte. Der CFC versuchte nun, Kapital aus der numerischen Überlegenheit zu schlagen und hatte durch Max Roscher, der bis dahin wenig auffällig agierte, eine Möglichkeit. In der 71. Minute war der Arbeitstag für Roscher allerdings beendet. Er machte Platz für Benjika Caciel, der in den vergangenen Wochen wegen einer Verletzung gefehlt hatte. Chemnitz hatte nun mehr vom Spiel , doch es fiel dem Team zu wenig ein, um den entscheidenden Treffer zu markieren. Vielmehr hätte der CFC in der Nachspielzeit fast noch einen Treffer kassiert, doch Jakubov konnte stark klären.