Chemnitzer FC und Halle teilen sich die Punkte

Fussball 1:1 Unentschieden in der Community4you-Arena

Julian Reinhardt beim Flanken. Foto: Harry Härtel/ Härtelpress

Die Kicker des Chemnitzer FC haben sich am Sonntag nur teilweise für einen starken Auftritt belohnt. Die Mannschaft von Cheftrainer David Berger trennte sich zu Hause vom Halleschen FC 1:1 (0:0). Vor 7.719 Zuschauern hatte Daniel Frahn in der 48. Minute die Himmelblauen in Führung gebracht, Erik Zenga glich in der 79. Minute aus.

"Wir haben einen riesengroßen Aufwand betrieben, hatten viele Chancen und eine gute Zweikampfquote. Am Ende ist das 1:1 zu wenig", sagte CFC-Spieler Julius Reinhardt. David Bergner hatte Alexander Dartsch nicht nur aus der Startelf, sondern auch aus dem Kader gestrichen, obwohl er nicht verletzt war. Seine Position übernahm Mikko Sumusalo, für ihn verteidigte Marcus Mlynikowski auf der linken Abwehrseite.

Pfostenpech beim Freistoß

Den ersten großen Aufreger gab es in der 8. Minute. Julius Reinhardt trat einen Freistoß, der an den linken Innenpfosten knallte, von dort auf der Linie des Halleschen Tores kullerte, aber schließlich nicht zu einem Treffer führte. In der 12. Minute nahm Florian Hansch Maß, doch seinem Schussversuch fehlte es an der notwendigen Präzision. Auf der Gegenseite versuchte es Marvin Ajani, die Gäste in Führung zu bringen, doch er donnerte das Spielgerät über den CFC-Kasten. In der 18. Minute fehlten den Himmelblauen erneut nur Zentimeter, Tom Baumgart traf nur den Pfosten. Halle blieb in der Folgezeit keinesfalls untätig, doch der CFC war die bessere Mannschaft. Einziges Manko war, dass es die Männer von David Bergner verpassten, den Ball in den Kasten zu hauen.

"Richtig gutes Heimspiel"

Den Himmelblauen gelang nach Wiederanpfiff ein Start nach Maß. In der 48. Minute köpfte Myrolslav Slavov zu Daniel Frahn, der aus Nahdistanz das 1:0 besorgte. Chemnitz gab auch danach Gas und vermittelte keinesfalls den Eindruck, das Ergebnis nur verwalten zu wollen. In der 67. Minute hatte Frahn das 2:0 auf den Fuß, doch sein Schuss verfehlte nur knapp das Hallesche Gehäuse. Dafür drehten die Gäste in der Schlussphase noch einmal auf und machten das Tor. In der Nachspielzeit scheiterte Okan Aydin noch am gegnerischen Torhüter.

"Auch wenn uns am Ende etwas die Kraft ausging, haben wir ein richtig gutes Heimspiel gemacht. Für den Punkt können wir uns aber gefühlt gar nichts kaufen", sagte Reinhardt.