Chemnitzer FC verliert auch in Aalen

Fussball Himmelblauen sind seit Oktober ohne Punktgewinn

Foto: Dominic Falke / Marcus Hengst

Aalen. Die Probleme für den Chemnitzer FC werden in der 3. Fußball-Liga immer größer. Am Samstag verlor das Team von Cheftrainer David Bergner beim VfR Aalen 2:3 (1:1) und bleibt damit seit dem 27. Oktober 2017 ohne einen Punktgewinn.

"Wir sind nach einem Rückstand zurück gekommen und sind sogar in Führung gegangen. Doch in manchen Situationen waren wir zu naiv und zu lieb, zudem fehlte es der Abwehr in manchen Situation an den erforderlichen Mitteln. Darüber haben wir zu reden.", sagte der Chefcoach.

Neue Leute in der Startelf

Bergner änderte seine Startelf gegenüber der Vorwoche auf vier Positionen. Auf der linken Abwehrseite lief Neuzugang Mikko Sumusalo auf. Ebenfalls von Beginn dabei waren Janik Bachmann , Tom Baumgart und Julius Reinhardt.

Doch der CFC schien zunächst nahtlos an seine Auftritte der Vorwochen anzuknüpfen. Nach einem engagierten Beginn fingen sich die Himmelblauen mit der ersten nennenswerten Offensivaktion der Aalener den ersten Gegentreffer ein (14.). Statt jedoch vorzeitig demontiert zu werden, schug der CFC umgehend zurück. Der Tabellenvorletzte kombinierte sich in der gegnerischen Box ansehnlich durch, Tom Baumgart schloss die Aktion zum 1:1 ab (16.). Allerdings vermochten es die Sachsen anschließend nicht, im Angriff weitere Pluspunkte zu sammeln. Vielmehr sorgte der VfR immer wieder für Unruhe vor dem von Kevin Kunz gehüteten Chemnitzer Kasten. Doch fünf Minuten vor dem Pausenpfiff bediente Florian Hansch seinen Teamkollegen Bachmann, dessen Schuss der Aalener Schlussmann nur mit Mühe zur Ecke klären konnte.

Guter Beginn in der 2. Halbzeit

Der CFC kam schwungvoll aus der Kabine und hatte durch Daniel Frahn die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang. In der 51. Minute war es dann Myroslav Slavov, der das Spielgerät per Kopfball zur Chemnitzer Führung über die Linie drückte. Nach einer knappen Stunde war dann wieder Kunz gefordert, indem er einen Ball von Patrick Schnorr entschärfen musste. Dann öffente im Chemnitzer Strafraum leider wieder der Selbstbedienungsladen, in dem Matthias Morys gern zugriff und völlig frei zum 2:2 einnetzte (61.). Da die Himmelblauen das Angebot für den Gegner zunächst aufrecht erhielten, machte dann Rico Preißinger davon Gebrauch und brachte die Gastgeber 3:2 in Front (65.). Der CFC schüttelte sich kurz und machte dem VfR klar, sich längst noch nicht ergeben zu haben. Doch es reichte am Ende trotz vier Minuten Nachspielzeit einfach nicht, um aus dem Ostalb-Stadion etwas mitzunehmen.