Chemnitzer Figurentheater öffnet wieder

Aufführung Am 25. August wird "Hans mein Igel" gezeigt

"Hans mein Igel" ist im Figurentheater zu sehen. Foto: Wuschanski/Theater

Die Sommerpause im Figurentheater ist vorbei. Am 25. August um 16 Uhr sowie am 27. August um 9.30 Uhr wird das Stück "Hans mein Igel" gezeigt. Wenn man an die Märchen der Gebrüder Grimm denkt, fallen einem in der Regel zuerst Klassiker wie Hänsel und Gretel, Froschkönig oder Aschenputtel ein.

Zur Hälfte Mensch, zur Hälfte Igel

Aus der Feder des Duos stammt aber auch die Geschichte um Hans - ein Wesen zur Hälfte Mensch, zur Hälfte Igel. Die Spielfassung in der Regie von Frank Alexander Engel ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet. In der Geschichte geht es um den Igeljungen Hans, der im Wald lebt und hin und wieder Königen, die sich darin verirren, hilft.

Als Gegenleistung darf er eines Tages eine Prinzessin zur Frau nehmen, die ihn durch ihre Herzlichkeit in einen schönen jungen Mann verwandelt. Der Regisseur, Ausstatter und Puppengestalter Frank Alexander Engel kommt gebürtig aus Mecklenburg und hatte sein erstes Engagement in Meiningen. Für die Theater Chemnitz schuf er zuletzt die Inszenierung "Hänsel und Gretel".

Reise mit Hindernissen

Am 31. August um 9.30 Uhr öffnet sich der Vorhang des Figurentheaters für "Die Gänsemagd". In dem Märchen geht es um ein Mädchen, das von ihrer Mutter, der Königin, fortgeschickt wird zur Hochzeit mit einem Königssohn. Sie gibt ihr eine Magd mit, ein sprechendes Pferd namens Fallada und als Reisetalisman ein Tuch mit drei Tropfen ihres Blutes. Doch das Mädchen verliert das magische Taschentuch, die Magd wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen.