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Chemnitzer Firmenlauf: Fröhlich, locker und ausgelassen

Sport Der 13. WiC-Firmenlauf setzt ein Zeichen für Vielfältigkeit

Die Stimmung war fröhlich, locker und ausgelassen, berichtet Konstanze Meyer vom CVD-Läuferteam. Von den Ereignissen der letzten Tage in Chemnitz habe man kaum etwas gemerkt auf der ganzen Veranstaltung. Im Gegenteil: "Es waren zwar deutlich mehr Leute am Start als letztes Jahr. Aber es gab kein Gerangel, es war irgendwie harmonischer als sonst. Die Leute haben sich alle an dem Lauf erfreut."

Am Mittwoch in dieser Woche fand der mittlerweile 13. WiC-Firmenlauf in Chemnitz statt. Über 700 Teams - Unternehmen aus Chemnitz und Umgebung - waren dazu angetreten. Mit rund 8.000 Läufern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Den Start- und Zielpunkt hatte man wie gehabt auf dem Richard-Hartmann-Platz aufgebaut. Die Teams sammelten sich und 18.30 Uhr ging es los. Zunächst über die Hartmannstraße in Richtung Innenstadt, dann über die Mühlenstraße und die Georgstraße zum Schlossteich, dann eine komplette Runde um den Park herum und über die Schlossstraße zurück zum Ausgangspunkt.

875 Meter Festmeile

Rund fünf Kilometer war die Strecke lang, gelaufen wurde sie damit in genau der entgegengesetzten Richtung wie 2017. Die Veranstalter "Die Sportmacher" hatten den Firmenlauf ins Zeichen der 875-Jahr-Feier von Chemnitz gestellt. So wurden die letzten 875 Meter zur Festmeile deklariert.

Konstanze Meyer hat schon einige Firmenläufe in Chemnitz miterlebt. Neben der deutlich gestiegenen Zahl an Teilnehmern fiel ihr auch ein merkliches Plus auf der Seite der Zuschauer auf. "Dieses Jahr gab es viel mehr Schaulustige als sonst. Das war ein Signal", sagt sie. Chemnitz habe eben noch anderes zu bieten als aggressionsgeladene Aufmärsche und Proteste auf der Straße. "Das war sicher das Wichtigste an dieser Veranstaltung", erklärt sie.



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