Chemnitzer Programm zu 500 Jahre Reformation

Reformation Kirchenbezirk begeht Jubiläum vielfältig

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Foto: Furtseff/Getty Images/iStockphoto

Der 500. Gedenktag der Reformation wird am Dienstag im Kirchenbezirk Chemnitz festlich begangen. So lädt die Kreuzkirche Chemnitz-Kaßberg, Am Andréplatz, ab 10 Uhr mit Auszügen aus der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach und Orgelimprovisationen zum Festgottesdienst ein. Ebenfalls 10 Uhr startet in der Schloßkirche ein Familientag unter der Überschrift "Eine Tür zum Leben".

Buntes Treiben mit Spielen, Aktionen und Angeboten

Rund 50 Kinder aus Chemnitzer Kurrenden werden den Gottesdienst gemeinsam mit Kirchenmusikerin Sabine Petri sowie Jonathan Leistner und Band musikalisch ausgestalten. Ab 11 Uhr wartet ein buntes Treiben überwiegend vor der Kirche mit vielen Spielen, Aktionen, Austausch und Angeboten. Verschiedene Kirchgemeinden aus dem Chemnitzer Süden sind mit ihren musikalischen Kreisen an der Ausgestaltung des Festgottesdienstes in der Lutherkirche Chemnitz-Harthau beteiligt. Beginn der Predigt ist 10 Uhr.

Die St. Petrikirche am Chemnitzer Theaterplatz lädt 17 Uhr zum Festkonzert ein. Es erklingen die "Reformations-Sinfonie" von Felix Mendelssohn Bartholdy und die "Augsburger Sinfonie - Deutsche Messe nach Martin Luther" für Soli, Chor und Orchester von Naji Hakim. Den Abschluss des Feiertages bildet 19.30 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst in der Kirche Hartmannsdorf, Kirchweg 3.

Mit "Reformation" wird die Erneuerungsbewegung im frühen 16. Jahrhundert bezeichnet, die in Deutschland überwiegend von Martin Luther angestoßen wurde. Der Beginn der Reformation wird auf den 31. Oktober 1517 datiert, dem Tag, an dem Luther seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses an die Kirchentür der Schlosskirche in Wittenberg geschlagen haben soll.