Chemnitzer Schule bekommt Finanzspritze

Förderung 2,2 Mio Euro für Sanierung der Janusz-Korczak-Schule

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Für die Sanierung der Janusz-Korczak-Schule für geistig Behinderte erhielt die Stadt als Schulträger diese Woche einen Fördermittelbescheid. Foto: A. Seidel

Für die Sanierung der Janusz-Korczak-Schule für geistig Behinderte, Max-Schäller-Straße 1, erhielt die Stadt als Schulträger diese Woche einen Fördermittelbescheid aus dem Programm "Brücken in die Zukunft".

Mit den Fördermitteln in Höhe von mehr als 2,2 Millionen Euro sollen insbesondere die Sanitäranlagen modernisiert, die Fassade erneuert sowie die Haustechnik und der Brandschutz verbessert werden. Im Zuge dessen wird ein zweiter Rettungsweg eingerichtet.

Den Restbetrag steuert Stadt bei

"Ich freue mich, dass wir dieses Projekt [...] unterstützen können. Die restliche Finanzierung in Höhe von rund 800.000 Euro erfolgt durch Eigenmittel der Stadt Chemnitz", sagte Umweltstaatssekretär Herbert Wolff, der den Bescheid am Mittwoch an Vertreter der Stadt übergab.

Im Programm "Brücken in die Zukunft" konnten Kommunen selbst entscheiden, was ihnen wichtig ist. Die Sanierung der Janusz-Korczak-Schule stehe dabei für viele weitere Gebäude im Freistaat. Mehr als 2.000 Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Straßen und Verwaltungsgebäude werden mit diesem Programm unterstützt. Wolff: "Die sächsischen Kommunen nutzen das Programm auf breiter Front, um ihre Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen."

Das Programm "Brücken in die Zukunft" wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen.



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