Chemnitzer Studenten im Zentrum der Weltpolitik

Diplomaten UNO-Simulation in New York

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Die Chemnitzer Delegation 2018. Foto: TU Chemnitz/privat

Insgesamt 15 Studierende der TU Chemnitz schnuppern in dieser Woche in New York diplomatische Luft. Noch bis Donnerstag nehmen sie an der ältesten, größten und professionellsten Simulation der Vereinten Nationen mit über 5.500 studentischen Teilnehmern aus der ganzen Welt teil.

In Komitees wird über vielfältige Themen verhandelt

Die Chemnitzer Delegation vertritt dabei die Demokratische Republik Kongo und debattiert über aktuelle Herausforderungen und Konfliktherde der Weltpolitik, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. "Während der realitätsnahen Simulation verhandeln die Studenten in acht Komitees, die ein breites Themenspektrum umfassen", sagt Jakob Landwehr, Mitarbeiter der Professur für Internationale Politik.

Dabei gehe es unter anderem um die Terrorismusbekämpfung, die Cybersicherheit, bessere weltweite Bildungschancen und die Erhaltung von Ökosystemen. Diskutiert werden beispielsweise auch das Verbot chemischer Waffen, eine neue internationale Drogenstrategie und die Auswirkungen des Klimawandels auf Migrationsbewegungen.

Die Resolutionen werden an die UNO geleitet

"Die Ergebnisse der von den Studierenden erarbeiteten Resolutionen werden übrigens an die UNO weitergeleitet, die in der Vergangenheit Ideen der Studierenden aufgegriffen und auch umgesetzt hat", so Landwehr. Seit 2004 nehmen Delegationen der TU Chemnitz an der Simulation teil und wurden bereits mehrfach mit Awards für ihre herausragenden Leistung ausgezeichnet.

Was die Chemnitzer Teilnehmer auf ihrer diplomatischen Reise erleben, gibt es in einem Online-Tagebuch zu lesen unter www.tu-chemnitz.de.