Chemnitzer Tafel: Wie es nun weiter geht, ist völlig unklar

Unterstützung Immer weniger Lebensmittel für Bedürftige

Die Corona-Krise macht auch vor sozialen Einrichtungen nicht Halt. Die Chemnitzer Tafel bekommt seit ein paar Tagen immer weniger Lebensmittel für ihre Bedürftigen. Nicht mal mehr die Hälfte von dem, was sonst üblich ist, können Leiterin Christian Fiedler und ihr Team derzeit ausgeben. Lebensmittelgeschäfte, wie beispielsweise Bäcker, seien restlos ausverkauft. Dabei sei die Nachfrage bei der Tafel gerade zum Ende des Monats hin immer am größten.

Geldspenden sinken dramatisch

Auch die Belegschaft der sozialen Einrichtung ist nicht dieselbe wie sonst. 30 der 60 Mitarbeiter sind, um ein Ansteckungsrisiko mit dem neuen Virus zu minimieren, aktuell nicht im Einsatz. Und schließlich plagen die Einrichtung auch noch Geldsorgen: Seit Beginn des Jahres seien die Geldspenden an die Tafel drastisch gesunken. Wie es nun weitergeht, sei völlig unklar, so Fiedler.