• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland

Chemnitzer Tanzschulen machen wieder auf sich aufmerksam

Aktion Gemeinsam tanzend durch die Krise

Schon einmal im Mai dieses Jahres trafen sich die Mitarbeiter und Chefs der Chemnitzer Tanzschulen Emmerling, Köhler-Schimmel, passion life sowie das Tanzstudio Chemnitz zu einem gemeinsamen Videodreh auf dem Neumarkt. Tanzend wollte man mit Abstand und Anstand auf die in der Coronakrise desolate Situationen der Branche infolge des ersten Lockdowns hinweisen. Die Aktion unter dem Motto "Tanzen ist Leben" fand bundesweit Beachtung. Selbst nach den Lockerungen im Sommer war es den Einrichtungen nicht möglich, kostendeckend zu arbeiten, da Abschlussbälle und andere Veranstaltungen weiterhin untersagt waren.

Unzureichende Förderprogramme

Der zweite Lockdown führt nun aktuell zu einer dramatischen Verschärfung der Situation, wie die Tanzschulen in einer gemeinsamem Mitteilung berichten. Zahlreiche Tanzschulen in Deutschland mussten bereits für immer ihre Türen schließen.

"Dies ist auch eine Folge dessen, dass staatliche Förderprogramme nur unzureichend greifen. Aus diesem Grund rücken die Chemnitzer Tanzschulen nun noch enger zusammen, unterstützen sich gegenseitig mit Know How, planen gemeinsam die Zukunft, versuchen Synergien zu nutzen", heißt es weiter. Am kommenden Montag möchten die Chemnitzer mit einem erneuten Videodreh unter dem Motto "Besondere Zeiten verbinden" tanzenderweise ein Zeichen setzen für Toleranz, Mut und ein freundliches Miteinander. Der Tanzhit des Jahres 2020 - "Jerusalema" von Master KG feat. Nomcembo - biete dafür den perfekten Rahmen.

 BLICK ins Postfach? Abonniert unseren Newsletter!