Chemnitzer Tischtennis-Damen rollen das Feld von hinten auf

Tischtennis BSC hat Punktekonto bereits ausgeglichen

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Foto: wsantina/Getty Images/iStockphoto

Tischtennis. Nachdem die Hinrunde für die Drittliga-Damen des BSC Rapid Chemnitz alles andere als optimal verlief, rollen sie jetzt das Feld von hinten auf. Drei Spiele - drei Siege lautet die Bilanz der Mannschaft in 2018. Dem 6:2 in Hofstetten ließen Hana Valentova & Co. ein 6:1 gegen Sindelfingen und ein 6:4 in Süßen folgen.

Ein wichtiger Grund dafür ist die Tatsache, dass Nicole Delle dem Team nun auch auswärts zur Verfügung steht. Mittlerweile hat der BSC sein Punktekonto ausgeglichen (12:12) und könnte jetzt sogar in den Kampf um die Medaillenplätze eingreifen. Demnächst stehen vier Heimspiele in Folge auf dem Programm, so am 14. April gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer aus Neckarsulm (26:0). Krönung wäre natürlich, wenn man den Schwäbinnen deren "weiße Weste" beschädigen könnte.

Auch die zweite Chemnitzer Mannschaft gibt Vollgas

Doch nicht nur die erste Chemnitzer Mannschaft ist derzeit richtig gut drauf, sondern auch die Zweite. Die Youngster-Riege führt mit 26:0 Zählern die Regionalligatabelle an und könnte sogar (obwohl dort auch Rapids Erste spielt) in die dritthöchste Spielklasse aufsteigen. "Den Antrag dafür müssten wir aber schon im März abgeben", so Vorstandsmitglied Thomas Neubert.

Damit sind die BSC-Verantwortlichen irgendwie in der Zwickmühle. Bringt es den Nachwuchsspielern sportlich etwas, schon bald in der 3. Liga zu spielen oder käme die Sache noch zu früh, die Talente ins "kalte Wasser" zu werfen? Zumal noch längst nicht feststeht, ob die Mannschaft in dieser Besetzung auch im kommenden Jahr zusammen bleibt. Außerdem ist der finanzielle Mehraufwand für dann zwei Mannschaften in der dritthöchsten Spielklasse keineswegs von der Hand zu weisen.