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Chemnitzer WM-Neuling mit Top-10-Resultat

Motorsport Jeremy Sydow mischt Motocross-Establishment auf

Imola. 

Imola. Nachdem der Chemnitzer Motocrosser Jeremy Sydow parallel zu seinen Einsätzen in der Motocross-Europameisterschaft und dem ADAC Youngster Ende Juli im tschechischen Loket in der Weltmeisterschaft debütierte, dort aber auf Grund eines Trainingssturzes in den Rennen nicht zum Einsatz kam, holte der 19-Jährige dies am vorletzten Wochenende nach. Auf dem östlichen Teil des weltberühmten "Autodromo Enzo e Dino Ferrari" im italienischen Imola wurde, wie im Vorjahr, eine temporäre künstliche MX-Piste errichtet, auf der Jeremy Sydow nun auch in den Rennen zum Zuge kam.

Zu Beginn des ersten Laufes ging er kurz zu Boden und kämpfte sich vom Ende des 34 Fahrer umfassenden Feldes noch auf den 18. Platz nach vorn, für den er sich sogleich mit seinen ersten drei WM-Punkten selbst belohnte. Im zweiten Rennen klappte der Start von Position 14 deutlich besser und er konnte sich weit vorn einordnen. In der Folgezeit der reichlich halbstündigen Rennens hielt er inmitten der permanenten WM-Fahrer prächtig mit und landete auf dem sensationellen zehnten Rang. Nach seiner ersten echten abgegebenen WM-Kostprobe sagte er: "Mit dem Wochenende bin ich mega happy. Ich habe schon im Training gute Rundenzeiten fahren können, und im ersten Rennen waren auch meine Aufholjagd und meine ersten WM-Punkte nicht schlecht. Im zweiten Lauf konnte ich anfangs mit den Top 5 mitfahren und mir einiges abschauen.

Bei 35 Grad waren die Bedingungen sehr schwierig, genau wie die Strecke. Aber es war ein tolles Erlebnis. Jetzt freue ich mich auf den Rest der Saison."



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