Chemnitzer Wölfe: Pauken und Peitschen beim Heimdebüt

Boxen Wölfe wollen in neuer Bundesliga gegen Straubing zubeißen

chemnitzer-woelfe-pauken-und-peitschen-beim-heimdebuet
Trainer Olaf Leib setzt gegen die Bayern unter anderen auf Philipp Gruner (l.). Foto: Andreas Seidel

Lange hat es gedauert, bis sich die Amateurboxvereine auf eine neue Bundesligazusammensetzung einigen konnten. Nun wird in zwei Staffeln á vier Mannschaften gekämpft, wobei sich die Chemnitzer Wölfe in der Südgruppe wiederfinden.

Mit einem Paukenschlag war die Leib-Garde in Hannover-Seelze gestartet und sackte beim 12:11-Erfolg beide Punkte ein. Die anschließende 9:15-Niederlage beim gutbetuchten Serienmeister in Nordhausen mit seinen erfahrenen ungarischen Boxern war nahezu unvermeidlich.

Am Samstag (Beginn: 17 Uhr) steigt der langersehnte Heimauftakt gegen den BC Straubing. "Wir hoffen, dass uns unser sachkundiges Publikum wieder nach vorn peitscht", rechnet Wölfe-Coach Olaf Leib mit einem gut gefüllten Sportcenter am Stadtpark (Dittersdorfer Straße), dass seit vielen Jahren Heimstätte des BCC ist. Leib setzt gegen die Bayern auf seine zuverlässigen Haudegen Ronny Beblik und Philipp Gruner sowie Andrey Merslyakov, der sich in der Vorsaison prächtig schlug.

In Seelze machten auch Schwergewicht Roy Korving und der junge Liganeuling Artjom Kasparian ihre Sache ordentlich. Überraschend stark schlug Jan Ualikhanov ein. Mit dieser Truppe ist gegen die jungen Straubinger einiges möglich. Die bringen unter anderem Arthur Krischanowski und Kenan Husovic mit, die vor Jahresfrist noch für Chemnitz in den Ring stiegen. Möglicherweise könnte es Beblik auch mit seinem alten Rivalen Hamsa Touba zu tun bekommen, der ebenfalls für die Gäste gemeldet ist.