Chemnitztalstraße gesperrt: Motorradfahrer nach Unfall schwer verletzt

Im Zuge erster Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Motorradfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und das Motorrad nicht versichert war.

Chemnitz

Am Montagmittag ist es in Chemnitz zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 12.35 Uhr wurde die Polizei über einen Unfall auf der Chemnitztalstraße informiert.

Kollision zwischen Motorrad und PKW

Nach ersten Angaben der Polizei kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Motorradfahrer.

Überholmanöver offenbar Auslöser

Der 48-jährige Motorradfahrer befuhr die Chemnitztalstraße. Wie die Polizeidirektion gegenüber BLICK.de mitteilte, gaben unabhängige Zeugen an, dass der Mann zuvor ein Überholmanöver auf der Gegenfahrbahn durchgeführt habe.

Anschließend sei er wieder auf seine Fahrspur eingeschert und mit einem PKW kollidiert, der gerade in die Chemnitztalstraße einbiegen wollte.

Motorradfahrer schwer verletzt

Der 48-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Weitere Angaben zu seinem Gesundheitszustand liegen derzeit nicht vor.

Straße voll gesperrt

Aufgrund des Unfalls musste die Chemnitztalstraße in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Schadenshöhe noch unklar

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei bislang keine Angaben machen.

Update der Polizeidirektion Chemnitz vom 31. März

Der 48-jährige Suzuki-Fahrer hatte die Chemnitztalstraße in stadtauswärtiger Richtung befahren und mehrere vor ihm fahrende Fahrzeuge überholt. Als er wieder auf seine Richtungsfahrbahn einscheren wollte, fuhr im selben Moment ein 60-Jähriger mit einem Pkw Chevrolet von einer Grundstückseinfahrt auf die Fahrbahn und es kam zur Kollision. Der Motorradfahrer wurde bei dem Zusammenstoß schwerstverletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand an den Fahrzeugen ein Gesamtschaden von ca. 8.000 Euro. Für die Unfallaufnahme machte sich eine Vollsperrung von etwa drei Stunden erforderlich.

Im Zuge erster Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Motorradfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und das Motorrad nicht versichert war. Zudem wurde eine geringe Menge einer Substanz bei dem 48-Jährigen fest- und sichergestellt, wobei es sich mutmaßlich um Betäubungsmittel handelt.

Es wurden Ermittlungen zum Unfallgeschehen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall aufgenommen. Damit einhergehend werden das Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Betäubungsmittelgesetz geprüft.

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