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City-Pläne sorgen für Kritik

Stadthallenareal Kontroverse Diskussion

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Grün geprägte Freiräume bilden die Mitte der Quartiere. Großzügige Passagen sollen innerstädtischen Bereiche mit dem Park am Roten Turm verknüpfen, der im Entwurf optisch Richtung Karl-Marx-Denkmal geöffnet wird, die Brückenstraße mittels "Trittlinien" auf ganzer Länge für Fußgänger querbar gemacht. Rampen und Plätze überwinden Höhenunterschiede zum SIB-Gebäude, dessen Front mittels Durchgang zum Theaterplatz sowie zwei Öffnungen über mehrere Geschosse aufgelockert wird, wogegen allerdings schon im Rahmen der Jury des Gutachterverfahrens die Denkmalschutzbehörde votiert hatte. Kontroversen gab es ebenso zur vorgeschlagenen Umgestaltung des Areals an der Stadthalle. Wesentlicher Baustein ist ein neues, im Erdgeschoss stark durchlässiges Gebäude am Park am Roten Turm, für das die bisherige Begrünung teilweise weichen müsste. Dem widersprach entschieden Renate Otto: "Erst vor 15 Jahren wurden dort Bäume angepflanzt", so die Chemnitzerin, "dies wurden von Bürgern mit nicht gerade kleinen Beträgen finanziert." Martin Krüger, selbst Architekt, bezweifelte die Rentabilität des Flagstore-Konzeptes für das Gebäude. Unternehmer Lars Fassmann verwies auf bereits leere Läden in der City und äußerte die Befürchtung, dass andere Areale wie etwa der Sonnenberg künftig benachteiligt würden. Baubürgermeister Micheal Stötzer erklärte, zunächst müsse der Stadtrat über das Konzept entscheiden.



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