Classics unter Sternen: Mark Keller freut sich auf besonderen Abend in Chemnitz

Im Gespräch mit BLICK.de spricht Mark Keller über Filmmusik, große Orchestergefühle und die besondere Atmosphäre auf dem Chemnitzer Theaterplatz.

Chemnitz

Ein Sommerabend, eine Open-Air-Bühne und große Filmmusik vor markanter Kulisse. Wenn Mark Keller bei „Classics unter Sternen“ in Chemnitz auftritt, geht es für ihn um weit mehr als nur ein Konzert. Im Gespräch mit BLICK.de verrät der Sänger und Schauspieler, was diesen Abend für ihn so besonders macht.

BLICK.de sprach mit Mark Keller

Der Chemnitzer Theaterplatz bietet bei „Classics unter Sternen“ eine ganz besondere Open-Air-Kulisse. Genau darauf blickt Mark Keller mit großer Vorfreude. Besonders reizt ihn, gemeinsam mit der Vogtland Philharmonie auf dieser Bühne zu stehen.

„Auf der Konzertbühne hat man im Gegensatz zu einem TV-Dreh das Publikum direkt vor sich und wenn dann noch diese besondere Kulisse wie auf dem Theaterplatz in Chemnitz und hoffentlich ein schöner Sommerabend dazukommen, kann daraus eine ganz besondere Atmosphäre entstehen“, sagt Keller.

Die Bühne statt des TV-Sets

Für den Künstler liegt genau darin ein entscheidender Unterschied zum Fernsehen. Während beim TV-Dreh vieles technisch geprägt ist, erlebt er auf der Konzertbühne die unmittelbare Reaktion des Publikums.

Gerade unter freiem Himmel könne daraus ein Abend mit ganz eigener Energie werden. Die Mischung aus Live-Moment, Sommerstimmung und dem direkten Kontakt zum Publikum mache den Reiz eines solchen Auftritts aus.

Filmmusik als große Gefühlswelt

Das Konzert steht ganz im Zeichen der großen Filmmusik. Einen einzelnen Soundtrack, der ihn am stärksten geprägt hat, nennt Mark Keller allerdings nicht.

„Bei mir ist es weniger der eine Soundtrack als diese ganze Welt aus Film und Musik, mit der ich groß geworden bin“, erklärt er. Schon früh habe ihn genau diese Verbindung begeistert.

Große Vorbilder aus alten Filmen

Besonders die alten Filme haben ihn nach eigenen Worten geprägt. Dort gehörten Schauspiel und Musik für ihn ganz selbstverständlich zusammen.

„Ich habe die alten Filme geliebt, in denen Schauspiel und Musik ganz selbstverständlich zusammengehörten. Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr. – diese Künstler haben mich unglaublich geprägt“, sagt Keller.

Faszination für große Orchester

Was ihn schon als kleinen Jungen beeindruckte, war der Klang großer Orchester auf der Bühne. Diese Verbindung aus Gesang und orchestraler Wucht begleitet ihn bis heute.

„Sie standen mit großen Orchestern auf der Bühne. Genau diese Verbindung hat mich schon als kleinen Jungen fasziniert und begleitet mich eigentlich bis heute“, so Keller.

Ein Kindheitstraum wird auf der Bühne lebendig Mit einem großen Sinfonieorchester aufzutreten, sei für ihn tatsächlich schon früh ein Traum gewesen. Umso mehr bedeutet es ihm heute, diesen Wunsch auf der Bühne leben zu können.

„Mit einem großen Sinfonieorchester auf der Bühne zu stehen, war tatsächlich schon als kleiner Junge ein Traum von mir“, sagt der Künstler.

Warum der Klangkörper so besonders ist

Für Mark Keller ist ein Auftritt mit einem großen Orchester heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Gerade deshalb empfindet er solche Konzerte als besonders wertvoll.

„Heute ist das etwas ganz Besonderes, weil nur noch wenige Sänger mit einem solchen großen Klangkörper unterwegs sind“, erklärt er. Früher sei das bei Künstlern wie Frank Sinatra, Dean Martin oder auch bei Caterina Valente und Udo Jürgens viel selbstverständlicher gewesen.

Kraft und Eleganz auf besondere Art

Für Keller steckt in dieser Verbindung eine ganz eigene Wirkung. Sänger und großes Orchester erzeugten gemeinsam etwas, das anders kaum zu erreichen sei.

„Diese Verbindung aus Sänger und großem Orchester hat eine Kraft und Eleganz, die man anders kaum erzeugen kann“, sagt er. Es sei für ihn daher „eine große Ehre und ein wunderschönes Gefühl“, gemeinsam mit der Vogtland Philharmonie auf der Bühne zu stehen und ein Stück dieser Tradition weiterleben zu lassen.

Musik war immer da

Viele Zuschauer kennen Mark Keller vor allem aus dem Fernsehen. Für ihn selbst gehören Musik und Schauspiel aber seit jeher untrennbar zusammen.

„Als kleiner Junge habe ich meiner Oma erzählt, dass ich zum Film möchte und Musik machen will – und genau diese beiden Dinge ziehen sich bis heute durch mein Leben“, sagt Keller.

Vom Fernsehen zur persönlichen Begegnung

Seinen Weg beschreibt er als eng mit beiden Welten verbunden. „Über Rudi Carrell ging es los, später kamen die Schauspielerei und die großen Fernsehrollen dazu, aber die Musik war immer da“, erzählt er.

Besonders wichtig ist ihm dabei der direkte Kontakt zu den Menschen. „Wenn Menschen meine Karriere vielleicht schon seit vielen Jahren verfolgen und wir uns dann bei einem Konzert begegnen, ist das für mich etwas sehr Persönliches.“

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