Congress Hotel Chemnitz: Beschäftigte kämpfen mit „viel Herzblut“ um Fortbestand

Die Beschäftigten des Chemnitzer Congress Hotels kämpfen weiter um eine Zukunft

Chemnitz

Nachdem der Hotelbetrieb im Januar eingestellt wurde, nehmen die rund 40 Beschäftigten des Congress Hotels ihr Schicksal selbst in die Hand. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt, haben sie im Namen der Belegschaft „Bewerbungsunterlagen“ an 15 Hotelbetreibergesellschaften verschickt, um einen neuen Betreiber zu finden.

„Kult-Hotel mit Dream-Team sucht neuen Betreiber mit Herz und Vision“

Wie die NGG beschreiben, stellen sich die Mitarbeitenden potentiellen Betreibern vor: „Einige von uns arbeiten schon seit über 20 Jahren im Congress Hotel und kennen es wie die eigene Westentasche. Zusammen haben wir viel Herzblut in diesen Ort gesteckt und dafür gesorgt, dass sich auch prominente Gäste wie Katharina Witt hier wie zu Hause fühlen. Deshalb sind wir uns sicher: Das Congress Hotel hat noch viel Potential - und wir sind bereit, es zu heben.“

Hotelgeschichte als „Lebenslauf“

Die Bewerbungsunterlagen geben laut NGG auch einen Überblick über die Geschichte des Hauses: Von der Bauzeit 1969 bis 1974 über Arbeitserfahrungen wie die volle Auslastung während des Jahres der Kulturhauptstadt 2025 bis hin zu den „Fähigkeiten“ des Hotels, etwa dem Panoramablick aus dem Restaurant im 26. Stock.

Aufgestelltes Team als Chance für Betreiber

„Unternehmer könnten von dem gut aufgestellten Team und dem Kultstatus des Hotels profitieren. Darauf macht die Bewerbung aufmerksam“, so Thomas Lißner, Geschäftsführer der NGG Dresden-Chemnitz. Interessenten können sich an die Gewerkschaft NGG wenden ([email protected]).

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