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Congresscenter unterm Schutz von dichten Blättergründen

Kreation Künstlerin gestaltet Garderoben des Congresscenters

Das Chemnitzer Congresscenter glänzt mit einer besonderen Garderobe. Auch hier ist eine Chemnitzer Künstlerin ins Boot geholt worden für die Gestaltung. Aufgabenstellung war es, das Thema "Nachhaltigkeit" künstlerisch umzusetzen. Dem widmete sich die Künstlerin Katja Lang. Ihr Entwurf für die Garderoben basierte dabei auf einer Radierung von ihr aus dem Jahr 2008. Dargestellt ist ein einzelnes welkes Blatt, das für sie Sinnbild für den natürlichen Kreislauf des Lebens, für das Werden und Vergehen in der Natur als Voraussetzung für den Nachhaltigkeitsbegriff ist. Dabei sollen die sieben Garderobenteile in der Summe das Bild eines Blattes darstellen und auch für sich einzeln natürlich wirken.

"Da ich als Druckgrafikerin vorwiegend im kleineren Format arbeite, hat es mich besonders gereizt, Radierungen in der vorgegebenen Größe von 7 Stück á 205 mal 60 Zentimeter zu gestalten. Das war für mich eine Herausforderung und Experiment gleichermaßen", erzählt Katja Lang. Die Grafiken wurden als Kaltnadelradierungen umgesetzt. Bei dieser Technik werden mit der Radiernadel ohne Einsatz von Säure Vertiefungen in die Zinkplatte eingebracht.



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