Crashers wollen am Samstag ersten Saisonsieg holen

Eishockey Playoffs in greifbarer Nähe

Wenn die Crashers am Samstagabend (Beginn: 17 Uhr, Eissportzentrum Küchwald) auf Tornado Niesky treffen, können sie mit einem Sieg den Einzug in die Playoffs fast schon klarmachen. Wenn die Crashers in der regulären Spielzeit gewinnen, haben sie damit den Playoff-Einzug geschafft. Gewinnen sie in der Overtime oder verlieren, hat Niesky theoretisch noch die Chance vorbeizuziehen. Bei vier noch ausstehenden Spielen haben die Chemnitzer zehn Punkte Vorsprung auf die Lausitzer, die jedoch eine Partie weniger absolviert haben. Zweimal standen sich beide Teams in der aktuellen Regionalliga-Spielzeit schon gegenüber und beide Male setzte sich Tornado durch.

Buschmann setzt vor allem auf Charousek

Im November behielt die Truppe, die ohne Kontingentspieler auskommt, mit 4:3 nach Verlängerung im Küchwald die Oberhand. Und auch kurz vor Weihnachten war Niesky beim 5:2 auf heimischem Eis die bessere Mannschaft. "Ein Sieg wäre gut fürs Selbstbewusstsein", weiß Sportleiter Torsten Buschmann um die Bedeutung der Partie, ohne diese zu hoch zu hängen. Er setzt vor allem auf Jiri Charousek, der sich mit nunmehr 29 Treffern an die Spitze der Liga-Torschützenliste gesetzt und damit einen Treffer mehr als der Schönheider Florian Heinz erzielt hat.

Nicht zu vergessen die 25 Torvorlagen des tschechischen Routiniers im Crashers-Dress. Offensivgefahr strahlen auch sein Landsmann Karel Novotny Jr. (22 Assists) und Kenneth Hirsch (12 Tore) aus. Niesky profitiert seit jeher von der Nähe zum Eishockey-Standort Weißwasser, von dem man durch eine enge Kooperation den ein oder anderen Spieler abzuzweigen in der Lage ist. Am torgefährlichsten agierten bisher Philip Riedel (18 Saisontore) und David Frömter (17).Ihnen gilt das besondere Augenmerk.