Kinder können im Moment sein. Zuhören. Staunen... Foto: Kristin Gründler - stock.adobe.com
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Jeder ist selbst seines Glückes Schmied. Foto: Gisela - stock.adobe.com
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Thank You message with handmade small paper hearts Foto: Tierney - stock.adobe.com
Chemnitz
Wer ich bin: Ich bin Elli - festangestellte Redakteurin bei BLICK.de. Ihr seht mich oben rechts in einem kleinem Bildchen in jedem meiner Berichte. Vor zwei Jahren habe ich mein berufliches Leben komplett umgekrempelt und bin meinem inneren Ruf gefolgt: dem Schreiben.
Mein Leben und mein Netzwerk als Grundlage
Ich komme nicht vom klassischen Weg, nicht vom jahrelangen Studium - aber ich komme vom Leben. Und ich durfte lernen, dass auch große Steine beiseite geräumt werden können, wenn man für etwas brennt.
Heute darf ich Geschichten erzählen, die berühren, bewegen und Mut machen - und damit meinen ganz eigenen Traum leben. Ich schreibe über das Leben - ehrlich, nahbar, mit Liebe zum Detail und einem tiefen Blick auf das Wesentliche.
Das Leben ist Veränderung und Wachstum. Foto: Best - stock.adobe.com
Mein persönlicher Ausblick - gleich zu Beginn, weil er alles sagt...
2026 liegt vor uns wie ein unbeschriebenes Blatt. Und du - ja, genau du - hast dein Leben in der Hand.
Was du denkst, entscheidest, fühlst, worauf du deine Energie richtest - all das formt deinen Weg.
Du darfst wählen, was dich stärkt. Du darfst lernen, loszulassen, was dir nicht mehr dient. Du darfst Fehler machen, neu beginnen, Muster überschreiben. Schritt für Schritt. Stufe für Stufe.
Mein Wunsch fürs neue Jahr - für dich da draußen
Ich wünsche dir ein Jahr voller bewusster Entscheidungen, echter Begegnungen, Tränen, die Raum schaffen für Freude - und Momente, in denen du dich erinnerst, was wirklich zählt: Jetzt. Liebe. Verbindung.
Ich freue mich über jedes echte Lächeln. Und über jede Träne, die Platz macht für etwas Neues.
Von Herzen, Eure Elli
2026 liegt vor uns wie ein unbeschriebenes Blatt. Und du – ja, genau du – hast dein Leben in der Hand. Foto: reichdernatur - stock.adobe.com
Was mich 2025 bewegt hat...
Dieses Jahr war ein Jahr des Vertiefens. Ich habe nicht neu begonnen, sondern bin weitergewachsen - in einem Beruf, der komplett neu war und bei dem genauso viel Herz dabei ist, wie im Erzieherberuf
Zweifel? Hatte ich nie. Aber die Steine auf dem Weg waren größer als bei denen, die im Studium darauf vorbereitet wurden. Ich hatte kein klassisches Handwerkszeug, aber einen inneren Kompass, eine große Portion Neugier - und unglaubliches Glück.
Ich durfte mit Jana und Grit zwei Mentorinnen an meiner Seite haben, die mir zeigten, wie der Weg aussehen kann. Gehen musste und wollt ich ihn selbst. Und manchmal bin ich auch auf den Po gefallen. Aber ich bin wieder aufgestanden.
2025 hat berührt... Foto: were - stock.adobe.com
Heute weiß ich...
Auch wenn man von einem ganz anderen Weg kommt, einiges nicht checkt, was doch eigentlich das Fundamentwissen eines Journalisten zu sein scheint, somit auch mal aneckt, anders denkt oder anders fühlt - wenn man es mit dem Herzen tut, findet es seinen Platz. Und mein anderer Blickwinkel macht mich aus... und ist mein eigener Bonus - den ich gern teile....
Danke an alle, die mir auf diesem Weg vertraut haben. Die mich ermutigt, begleitet, weiterempfohlen, gesehen haben. Eure Nachrichten, euer Lob, eure ehrliche Kritik: all das ist Teil meines Weges.
Was ich schreibe...: 10 Geschichten, die einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben...
1. "Aus nach 37 Jahren" Ein Blick auf das Ende einer Zwickauer Traditionsgaststätte an historischer Stelle. Es geht um Abschied, Geschichte und das, was bleibt. Zur Geschichte
4. "Unsere Alpenüberquerung" Meine eigene, sehr persönliche Geschichte: Acht Frauen, eine gemeinsame Herausforderung, Freundschaft, Natur, Mut und Stempelhefte. Zur Geschichte
9. "Lieblingsei gestohlen" Ein Oster-Ei-Wanderweg endet in Tränen - und in einem bewegenden Text über Enttäuschung, Ehrlichkeit und kindliche Hoffnung. Zur Geschichte
10. "Fachkräftemangel - aber keine Chance?" Warum engagierte Erzieher wie Sophie in Sachsen trotz Ausbildung und Herzblut um ihre Zukunft bangen. Eine Geschichte über ein System, das Menschen verliert, die wir eigentlich dringend brauchen. Zur Geschichte
Was mich Kinder in meinem Vorberuf zur Erzieherin gelehrt haben - und was bleibt....
12 Jahre in der Kita haben meine Sicht auf die Welt geprägt. Kinder sehen klar. Lieben unmittelbar. Leben im Heute.
Sie haben mir beigebracht, was Achtsamkeit wirklich bedeutet: im Moment sein. Zuhören. Staunen.
Diese Fähigkeit trage ich heute mit in meine Texte. In jede Geschichte. In jede Begegnung.
Kinder können im Moment sein. Zuhören. Staunen... Foto: Kristin Gründler - stock.adobe.com
Was ich über Veränderung gelernt habe...
Veränderung beginnt im Inneren. Sie braucht Mut. Und sie braucht Zeit. Alte Muster, Gedanken, Glaubenssätze - vieles davon wurde uns eingetrichtert, oft gut gemeint, aber nicht immer gut für uns.
Wir dürfen das neu schreiben. Unser Denken. Unser Fühlen. Unser Leben. Nicht über Nacht. Aber mit jedem Schritt bewusster. Das Glück findet man nicht im Außen - es ist in jedem selbst...
Und vor allem: Wir haben viel mehr Wahlmöglichkeiten, als wir oft glauben. Auch, ob uns etwas ärgert - oder ob wir ihm die Kraft entziehen. Aufmerksamkeit ist Energie. Und wo du sie hinlenkst, wächst etwas...
Jeder ist selbst seines Glückes Schmied. Foto: Gisela - stock.adobe.com
P.S.: Zum Schluss ein paar Zeilen an die Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben
Danke an meinen herzensguten Chef Marcus, der vor zwei Jahren den Funken in mir gesehen hat - lange bevor er hell loderte. Der mir vertraut hat, dass ich wachse, auch wenn ich chaotisch und ab und an vergesslich bin und Routinen mich eher bremsen als tragen. Danke von Herzen, dass du daran geglaubt hast, dass ich als kleines Pflänzchen wachsen kann, wenn ich mich entfalten darf - und dass du mir genau diesen Raum gegeben hast.
Danke an mein kleines Team - Anika, Rico, Hermine - so verschieden in Gedanken, Arbeitsweisen und Charakter - und genau deshalb eine wunderbare Ergänzung. Danke an unseren stillen Helden mit großen Herz: unseren Jürgen, meinen Ruhepol hinter mir (außer beim Telefonieren ;-)).
Der Dank geht auch raus unsere drei Mädels Anett, Britt und Christina, die mit Herzblut unsere Printzeitung zu dem machen, was sie ist - danke für eure Arbeit und euer Wirken.
Ein großes Danke auch an unsere Studierenden, die uns mit ihren frischen Blickwinkeln bereichern, so viel toleranter in vielen Dingen sind und die Welt wieder ganz anders sehen- und mir am Platz hinter mir schon die eine oder andere persönliche Geschichte anvertraut haben. Ihr seid wertvoll.
Danke an Franzi, ohne ihre Organisation wäre ich verloren... Danke an Constanze für die vielen zuckersüßen Capy-Bilder, die Du für uns gezaubert hast... Danke auch am Peter, wenn ich mal wieder das komplette System gesprengt hab - und du es retten konntest...
Danke auch an Daniel, unseren blaulichtverrückten Fotografen - durch Deine Brille habe selbst ich gelernt, dass nicht jede schlimme Meldung nur Negatives trägt, sondern dass auch dort Menschen retten und helfen, die es verdient haben - in der Öffentlichkeit zu stehen...
Und nicht zuletzt und mir ganz besonders nah: Danke an meine Herzensmenschen zuhause. Fürs Auffangen. Fürs Mitfreuen. Fürs Dasein.
Auf ein neues Jahr - gemeinsam, ehrlich, mit offenen Herzen. Eure Elli
Thank You message with handmade small paper hearts Foto: Tierney - stock.adobe.com