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Das Chemnitzer Wassernetz unter der Lupe

Verbrauch Versorger und Netzbetreiber untersuchen

Der Versorger eins nimmt im August das Chemnitzer Trinkwassernetz genauer unter die Lupe. Gemeinsam mit seinem Netzbetreiber inetz sammelt das Unternehmen Messwerte, die zeigen, welche Wassermengen durch die Netzteile fließen können. Seit Montag werden dafür an rund 40 Hydranten jeweils Wasserdruck und die Durchflussmenge gemessen.

Parallel dazu messen die Techniker den Wasserdruck in der Umgebung. Die Daten werden elektronisch aufgezeichnet und in einem System ausgewertet. Aus den Ergebnissen lasse sich ein hydraulisches Modell ableiten, das den derzeitigen Wasserfluss in Chemnitz zeigt. Daraus könnten Rückschlüsse für die Berechnung der optimalen Rohrstärke gezogen werden. Hintergründe für das Modell sind der sinkende Wasserverbrauch, Versorgungssicherheit und wirtschaftlicher Betrieb der Anlagen.

Die Messungen finden in rund der Hälfte aller Chemnitzer Stadtteile statt. In den jeweiligen Stadtgebieten könne es durch die vermehrte Wasserabgabe kurzzeitig zu Druckschwankungen und vereinzelten, gesundheitlich unbedenklichen Trübungen im Trinkwasser kommen. Ansprechpartner für Auffälligkeiten im Trinkwassernetz ist die Netzleitstelle 0800/111148930. Auch kurzzeitige Einschränkungen im Verkehrsraum seien möglich.



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