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"Das hat noch keiner geschafft"

Sieg Jugendfeuerwehr aus Siegmar bei Bundeswettbewerb erfolgreich

Die 30 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Siegmar waren kürzlich beim Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren im nordrhein-westfälischen Xanten überaus erfolgreich: Sie holten sich den siebten Platz und schafften damit etwas Besonderes. "Das hat vor uns noch kein Team aus Chemnitz und ganz Sachsen erreicht", sagt Jugendwart Andreas Richter.

Das beste sächsische Ergebnis im Rahmen des Wettbewerbs erzielten die Siegmarer vor zehn Jahren mit einem achten Platz. Nun haben sie sich selbst übertroffen.

Der Wettbewerb in Xanten ist immer in zwei Teile gegliedert. Im ersten gilt es, die Grundtaktik der Feuerwehr unter Beweis zu stellen. Nach exakten Vorgaben muss ein Löschangriff aufgebaut werden. Hürden, wie zum Beispiel Leiterwände, sollten überwunden und feuerwehrtypische Knoten gebunden werden. "Die Arbeit im Team war hier besonders wichtig", so Andreas Richter. Im zweiten Teil besteht die Aufgabe in einem 400-Meter-Staffellauf auf Zeit. Bei dem mussten Ausrüstungen an- und ausgezogen, Schläuche verbunden und Leinenbeutel zielgenau abgeworfen werden. Bei diesem Staffellauf konnten sich die Chemnitzer noch einmal um 15 Sekunden zu ihrem Ergebnis bei den Landesmeisterschaften verbessern, die sie für den Bundeswettbewerb qualifizierten.

Teamwork zahlt sich aus

Am Ende winkten ein Pokal und Urkunden für die Sieger, die zwischen acht und 18 Jahre alt sind und seit April zweimal in der Woche trainierten. "Der Wettbewerb hat die Mannschaft nochmal enger zusammengeschweißt", ist sich der Jugendwart sicher. Die Abteilung der Jugendfeuerwehr besteht seit 1961 ohne eine einzige Lücke. "Das gibt es in keiner anderen Wehr in Chemnitz in dieser Größenordnung", sagt der 33-Jährige, der selbst als kleiner Junge in die Gemeinschaft eintrat.