Das passiert am Chemnitzer Friedenstag - Teil 1

Überblick Kunstprojekte und Podiumsdiskussionen

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Die Galerie Roter Turm zeigt in einer Ausstellung Schülerarbeiten aus den letzten fünf Jahren zum Friedenstag. Foto: Steffi Hofmann

Am kommenden Sonntag begeht Chemnitz wieder seinen Friedenstag. Am 5. März selbst wird es eine Reihe an Veranstaltungen in der Innenstadt zum Gedenken an die Ereignisse im Zweiten Weltkrieg geben. Bis dahin stehen Podiumsdiskussionen und Vernissagen auf dem Programm.

Am heutigen Mittwoch um 17 Uhr lädt der Verein Klinke in das Begegnungszentrum Querbeet, am Rosenplatz 4, ein. Unter dem Motto "Heimatlos für eine bessere Heimat" soll an Karl Stark und weitere Interbrigadisten erinnert werden. Über das Leben des Antifaschisten und Spanienkämpfers berichtet seine Tochter Hannelore Wagner. Für eine Lesung konnte Autorin Margitta Zellmer gewonnen werden.

Eine Podiumsdiskussion findet am morgigen Donnerstag um 19 Uhr im Ostflügel des Schauspielhauses statt. Diskutiert werden soll zum Thema "Eine Welt - eine Stadt - ein Haus" . Was kann eine Stadt zur Integration und damit zum inneren Frieden beitragen? Zu Gast sind unter anderem Rola Saleh vom Sächsischen Flüchtlingsrat, Abdulsalam Absi von der Masjid Moschee Chemnitz sowie Dr. Wolfgang Lambrecht, Geschäftsführer des Internationalen Universitätszentrums der TU Chemnitz.

"Für Frieden, Demokratie und Toleranz" lautet der Titel einer Ausstellung mit Bildern des sächsischen Künstlers Marian Kretschmer, die am 3. März um 20 Uhr in der Volksbank Chemnitz, Innere Klosterstraße 15, eröffnet wird. Die Ausstellung steht im Rahmen des Friedenslaufes Rom 2017 (Rom-Wittenberg), die im Anschluss in den Vatikan gehen.

Noch bis zum 6. März präsentiert die Stadt Chemnitz eine Ausstellung von Aktion C in der Johannispassage der Galerie Roter Turm. Auf 20 Großtafeln wird dabei ein Einblick in den vielfältigen Schaffensprozess von "5 Jahre Kunstprojekt Chemnitzer Schulen für Frieden und Toleranz" gezeigt. Fotoserien von Maika Maudrich zeigen die sieben Meter langen Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen ab der 5. Klasse.