Das passiert am Chemnitzer Friedenstag - Teil 2

Friedenstag Musik, Graffiti und Geschichten für den Frieden

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Die Galerie Roter Turm zeigt in einer Ausstellung Schülerarbeiten aus den letzten fünf Jahren zum Friedenstag. Foto: Steffi Hofmann

Der kommende Sonntag steht in Chemnitz ganz im Zeichen des Friedens. Um 11 Uhr wird auf dem Neumarkt das Friedenskreuz eröffnet. Der Bürgerverein "Für Chemnitz" und die Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag bitten die Bürger dort um ihre Friedenswünsche.

Den ganzen Tag lang erklingt zudem Musik aus fernen Ländern, wie Eritrea, Tansania oder Afghanistan. Um 14 Uhr beginnt eine interaktive Graffiti-Aktion für Jugendliche aus Chemnitz und jugendliche Flüchtlinge zu politischen Themen am Stadthallenpark. Ebenfalls um 14 Uhr startet am Karl-Marx-Monument das Festival "Willkommen am Kopp".

Literarisch und musikalisch geht es um 17 Uhr im Rathaus-Foyer zu. Deutschland zwischen Willkommenskultur und Abschiebung steht dann im Mittelpunkt einer Lesung von Carl Geissler und Heinrich Grossinger, die aus "Gehen, ging, gegangen" von Jenny Erpenbeck, in Begleitung der "StreichHölzer" der Städtischen Musikschule, Geschichten vortragen.

Ebenfalls um 17 Uhr sind vier Kirchen - die Propsteikirche St. Johannes Nepomuk, die Friedenskirche an der Kaßbergstraße 30, die St. Petrikirche am Theaterplatz sowie die St. Markuskirche - Ausgangspunkte für die Friedenswege zum Neumarkt. Nach jeweils einer kleinen Besinnung machen sich die Teilnehmenden von dort auf den Weg.

Sie gehen zum Neumarkt im Stadtzentrum, wo um 18 die große Kundgebung zum Chemnitzer Friedenstag beginnt. Unter dem Motto "Damals - mein Land vor dem Krieg" laden die Städtische Musikschule Chemnitz unter Leiterin Nancy Gibson und weitere Initiatoren zur Abschlusskundgebung des 5. März ein.