Dem Chemnitzer FC weht eine steife Brise entgegen

Fussball Himmelblaue spielen am Sonntag bei Hansa Rostock

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Ob Björn Kluft (Mi.) am Sonntag in Rostock auflaufen kann, ist höchst fraglich. Foto: Harry Härtel

Gerade in diesen Tagen weht an der Ostseeküste ein straffer Wind. Dass den Drittliga-Kickern des Chemnitzer FC am Sonntag in Rostock (Anpfiff 14 Uhr) eine besonders steife Brise ins Gesicht wehen dürfte, hat jedoch nichts mit den meteorologischen Verhältnissen zu tun. Denn vielmehr trifft die Elf von Cheftrainer Horst Steffen, die nach vier Niederlagen in Folge und dem Absturz auf einen Abstiegsplatz nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzt, auf die Mannschaft des FC Hansa Rostock.

Rostock präsentierte sich zuletzt in starker Form

Die Norddeutschen schwimmen als Tabellenfünfter mit 31 Punkten derzeit auf einer Erfolgswelle und werden sicherlich gut vorbereitet ein die Partie gehen. Denn Rostocks Chef-Scout Uwe Cording hatte sich vergangene Woche die 2:3-Heimniederlage der Himmelblauen gegen Magdeburg angeschaut und dabei eifrig Notizen gemacht. Die Chemnitzer Mannschaft wird am Samstagvormittag noch einmal im heimischen Sportforum trainieren und sich dann auf den Weg Richtung Rostock machen. Dabei wird Kapitän und Abwehrchef Marc Endres nicht mit im Bus sitzen, er laboriert weiterhin an seinen Achillessehnenbeschwerden. Ob Björn Kluft mit zur Chemnitzer Reisegruppe gehören wird, ist unklar. "Er hat wegen einer Oberschenkelverletzung das Training abgebrochen. Dass er am Sonntag spielt, ist aus meiner Sicht unwahrscheinlich", sagte Steffen am Freitag.

Horst Steffen sieht sein Team in der Rolle des Außerseiters

Er sei sich bewusst, dass sein Team beim Tabellenfünften nur Außenseiter ist. "Rostock will weiter nach oben, aber diese Suppe wollen wir ihnen versalzen", gab sich der CFC-Coach zum Pressegespräch kämpferisch. Sein Team habe in den vergangenen Wochen stets gezeigt, dass es mit den Gegnern mithalten kann. "Aber ich erwarte meine Spieler jetzt auch etwas galliger und aggressiver", lautete eine seiner Forderungen.