Der Arbeitsmarkt entwickelt sich besser als gedacht

Wirtschaft Herausforderungen in Chemnitz bleiben bestehen

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Agentur für Arbeit Chemnitz. Foto: Thomas Schmotz

Die Agentur für Arbeit Chemnitz gab heute die Arbeitsprognosen, angepasst an die Frühjahrsprognosen, des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) bekannt. Die Beschäftigung in Chemnitz steigt deutlich an und die Arbeitslosigkeit nimmt ab, im Vergleich zum vergangen Herbst. Ein positiver Trend für den Arbeitsmarkt der Stadt ist zu erkennen.

Die Forscher sagen ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,1 Prozent mit einem Beschäftigungsanstieg um 1.900 und einem Arbeitslosenrückgang von 800 Menschen voraus. Damit würden im Jahr 2018 durchschnittlich 117.600 Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit in Chemnitz nachgehen.

Chemnitz weiter hinter Dresden und Leipzig

"Der konjunkturelle Aufschwung erreicht einen Höhepunkt und wirkt sich sehr positiv auf die Entwicklung der Chemnitzer Wirtschaft aus. Die Exporte sind stabil und auch die Binnennachfrage bleibt eine wichtige Stütze der Konjunktur", sagte Angelika Hugel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Chemnitz.

Im sachsenweiten Vergleich entwickeln sich alle Landkreise und Städte im Jahr 2018 sehr positiv. Die kräftigsten Beschäftigungsanstiege soll es im Arbeitsagenturbezirk Dresden (plus 2,9 Prozent), Leipzig (plus 2,7 Prozent) und Bautzen (plus 2,4 Prozent) geben. Die kräftigsten Rückgänge der Arbeitslosigkeit prognostizieren die Forscher für die Agenturbezirke Zwickau (minus 14,4 Prozent), Annaberg-Buchholz (minus 12,5 Prozent) und Plauen (minus 11,6 Prozent).