Der "Caruso der Berge" kam, sang und begeisterte

Konzert Rudy Giovannini zelebrierte seine Hits im ausverkauften kleinen Saal der Stadthalle

Zur Zeit tourt der Südtiroler Rudy Giovannini durch Deutschland und gibt dabei auch viele Konzerte in Sachsen. Nach einer kleinen Tourpause war er kurz in seinem Heimatort Leifers bei Bozen. Er hatte Heimweh, wurde dann aber doch von der Sehnsucht nach seiner zweiten Heimat in Sachsen heimgesucht. Er selbst sagt "In meiner Brust schlagen 2 Herzen. Das eine Herz schlägt für Südtirol und das Andere für Sachsen".

Auch das Sächsisch beherrscht er, was bei Vielen sehr gut ankommt. So sah das auch Waltraud Raubold aus Auerswalde. Sie ist Staragentin im Fernwehpark Oberkotzau und nahm mit Initiator Klaus Beer vor etwa 7 Jahren Rudy in die Signs of Fame auf. Seit dem sind die Beiden befreundet und Raubold ist oft Gast bei Rudys Konzerten. "Die Lieder sind Balsam für meine Seele" sagte die Auerswalderin überglücklich. Genau so ging es gestern auch vielen Gästen, denn Rudy nahm seine Freunde mit auf eine musikalische Weltreise. Er setzte sogar einen Westernhut auf und Sang" Cassetta in Canada".

Nähe zum Publikum

Mehrmals ging er durch die Reihen zu seinen Freunden, sang und sprach mit den Gästen, darunter war auch sein ganz besonderer Freund Sebastian Depling. Der 33 jährige ist gehbehindert und versucht dennoch so oft wie möglich Rudys Konzerte zu besuchen. Beide kennen sich schon seit 2005. Sebastian durfte sogar auf einer CD mit dem Titel "Lass uns Freunde sein" ein Lied mitsingen. Auch in Chemnitz sangen die Beiden bereits zusammen. Rudy sucht immer wieder die Nähe zum Publikum und schreibt während der Pausen Autogramme für seine Besucher. Er hat für jeden ein offenes Ohr und ist Mensch durch und durch.

Stehende Ovationen, tosender Beifall und Zugabe-Rufe halten durch den Saal. Rudy Giovannini gab dann sogar mehrere Zugaben. Er schrieb selbst auf seiner Facebookseite "Was für ein Konzert, was für ein Publikum !!! Danke Chemnitz.