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Der chinesische Aktienmarkt - lohnt sich ein Blick darauf?

Unabhängig von der derzeitigen Lebenssituation kann es speziell in der heutigen Zeit empfehlenswert sein, sich über etwaige zukünftige Investitionsmöglichkeiten Gedanken zu machen.

Für solche Vorhaben muss vor allem in Bezug auf Aktien & Co. nicht einmal ein wahnsinnig hohes Startbudget zur Verfügung stehen. Speziell als noch jüngerer Mensch kann es sich lohnen, bereits mit kleinen Summen die ersten Erfahrungen auf den globalen Aktienmärkten zu unternehmen. In Kombination mit etwas wissbegierigem Engagement können dann unmittelbar die richtigen Investitionsentscheidungen getroffen werden, sobald mit der Zeit auch etwas mehr monetäre Mittel zur Verfügung eingesetzt werden können.

Mit der Absicht, sich verstärkt mit den verschiedenen Aktiengesellschaften dieser Welt auseinanderzusetzen, geht schnell damit die Frage einher, worauf eigentlich der Anlagefokus gelegt werden soll. Auswahl existiert schließlich genug. Selbst wenn das potenziell geschulte Augenmerk lediglich auf fair- bis unterbewertete Unternehmen und/oder Wachstumsaktien gelegt wird, existiert noch immer eine Bandbreite an Möglichkeiten. Folglich bedarf es mitunter einer weiteren Eingrenzung, die sich neben moralischen, ökologischen oder ethischen Anforderungen (beispielsweise faire Arbeitsbedingungen) auch auf geographische Gegebenheiten beziehen kann. Demnach lassen sich unter anderem unterschiedliche Nationen heraussuchen, auf welche vorrangig der Fokus gelegt werden sollte. Anders dargestellt ist es zum Beispiel ebenfalls möglich, zwischen Entwicklungsländern, Schwellenländern oder auch den bekannten Industrieländern zu unterscheiden. Insbesondere den ersten beiden Vertretern ist in der Vergangenheit immer mal wieder mehr Beachtung zugekommen. Heutzutage haben vor allem Schwellenländer einen risikobehafteten, aber durchaus renditeträchtigen Ruf, sobald es sich rund um das nächste Aktieninvestment dreht. Bekannte Schwellenmärkte lassen sich allen voran in Asien antreffen.

Für den nötigen Investitionserfolg in derartige Märkte bedarf es allerdings an essenziellen Vorbereitungsüberlegungen, denen sich der jeweilige Anleger stellen muss. Demzufolge sind im Vergleich zu anderen Vermögensanlagen Aktien und ähnliche Wertpapieranlagen immer auch mit hohen Risiken verbunden. Besonders in Bezug auf die angesprochenen Schwellenländer oder gar Entwicklungsländer vervielfachen sich diese Risiken noch einmal. Sieht sich der Anleger einer eigenen Persönlichkeit gegenüber, die schnell in Unruhe gerät oder sich grundsätzlich eher organisierte Sicherheit wünscht, sind solche Investitionen die falsche Wahl. Solche Charaktere sollten sich eher nicht direkt diesen Segmenten im Aktienmarkt widmen, sondern könnten stattdessen das Augenmerk eher auf etablierte, große Unternehmensvertreter legen, bei denen auch noch in 5 Jahren von positiven Unternehmenskenndaten die Rede sein wird.

Besteht dagegen die Neigung zum Risiko und der Hang, sich mehr mit alternativen Aktieninvestitionen zu beschäftigen, kann sich eine solche Schwellenland-Operation schon sehr viel eher eignen. Nicht zuletzt bietet es sich beispielsweise an, bei einem diversifiziert aufgebauten Portfolio ebenfalls auf einzelne darauf bezogene ETF-Anteile zu setzen. Neben Asien lassen sich im Übrigen auch im afrikanischen Raum vergleichbare Möglichkeiten auffinden. Auch hier sollten die Risiken allerdings unter keinen Umständen aus den Augen verloren werden.

China-Aktien: Eine große Auswahl

Eine der größten asiatischen Nationen und heutzutage eher kritisch in Hinblick auf die Bezeichnung "Schwellenland" stellt China dar. Während speziell an den Küstenregionen dieser Nation die Wirtschaft floriert und seit langer Zeit beeindruckende Wachstumszahlen vorzuweisen hat, kämpfen im Landesinneren verschiedene Bevölkerungsgruppen fortwährend um ihr Überleben - ein noch typisch schwellenlandartiges Muster. Als Anleger bietet es sich an, Teil des wachsenden Wirtschaftsapparats zu werden, der vergleichsweise mit hohen Wachstumsberichten aufzuwarten hat.

Gleichwohl besteht hierbei die Qual der Wahl. Denn: Die Auswahl an chinesischen Unternehmen, die sich bereits global einen Namen machen konnten, erscheint durchaus groß. Sind hierbei keine weiteren Anforderungen durch den jeweiligen Anleger gesetzt, bieten sich speziell verschiedene ETFs an, die sich genau auf diesen Anlageraum beziehen. Mithilfe solcher Wertpapiere lässt sich infolgedessen aktiv am wachsenden Aktienmarkt in China partizipieren.

Neben Tencent, Alibaba oder auch China Southern Airlines lassen sich auch andere China Aktien finden, die womöglich nicht jedem direkt ein Begriff sind. JD.com, NIO oder auch Lenovo stellen Unternehmen dar, welche sich bereits einen internationalen Ruf erarbeiten konnten. Nichtsdestotrotz verbleiben diese Namen im europäischen Sprachgebrauch noch eher im Hintergrund. Involvierte Anleger haben mit China demzufolge eine attraktive Möglichkeit, sich mit unterschiedlichsten Unternehmen zu befassen, die trotz ihrer mitunter beachtlichen Marktkapitalisierung dem einen oder anderen unbekannt erscheinen dürften.

Letzen Endes verbleibt die Kaufentscheidung beim Anleger. Entscheidend ist es lediglich, kundig zu sein über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten, die heutzutage geboten werden. Anleger, die sich gerne sehr weit gestreut aufstellen, dürften um eine passende Investition in den verschiedenen Schwellenländern - und auch China - wohl aber nicht drum herumkommen.