Der Drops ist gelutscht

Vorgestellt Ausbildung zum Süßwarentechnologen

Wie werden Bonbons in Form gebracht? Wie wird aus Kakaobohnen eigentlich Schokolade, und wie lässt sich aus braunem Kakao weiße Schokolade herstellen? In diesen spezialisierten Bereichen der Verarbeitung von Rohstoffen und der Lebensmittelproduktion sind "Süßwarentechnologen und -technologinnen" tätig. Die Ausbildung erfolgt in einem der fünf Einsatzgebiete: Schokoladewaren und Konfekt, Bonbons und Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabberartikel oder Speiseeis. Die Ausbildungsordnung berücksichtigt dabei auch die verfahrenstechnologischen Fortschritte der Herstellung von Süßwaren sowie die wachsende Bedeutung von Qualitätssicherungsprozessen und Lebensmittelsicherheit.

Die beruflichen Kompetenzen der Süßwarentechnologen und -technologinnen sind vielfältig. Sie müssen zum Beispiel Mischungen, Teige und Halbfabrikate ansetzen, Produktionsanlagen vorbereiten und in Betrieb nehmen, Produktionsprozesse überwachen sowie Störungen feststellen und beseitigen. Da der Süßwarenmarkt ständig Neuerungen hervorbringt, ist auch die Mitwirkung an der Entwicklung neuer Produkte Gegenstand der Ausbildung, ebenso wie das Verpacken von Süßwaren und die Überprüfung, Annahme und Lagerung von Roh-, Hilfs- und Zusatzstoffen. Die ausgebildeten Fachkräfte üben somit eine wichtige Kontrollfunktion aus und gewährleisten, dass nur einwandfreie Produkte auf den Markt kommen.

Bundesweit werden jährlich rund 100 Ausbildungsplätze in der Süßwarenindustrie angeboten, die Übernahmechancen als Fachkraft sind sehr gut. Im Anschluss an die Ausbildung stehen Aufstiegs- und Weiterbildungswege offen, beispielsweise zum/zur Geprüften Industriemeister/-in der Fachrichtung Süßwaren oder Lebensmittel oder zum/zur Staatlich Geprüften Techniker/-in der Fachrichtung Lebensmittel mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Zudem gibt es fachspezifische Studiengänge im Lebensmittelbereich, beispielsweise Lebensmitteltechnologie mit dem Schwerpunkt Back- und Süßwarentechnologie. bibb