Der eigene Körper als Instrument

Projekt Chemnitzer Musikschule erhält Auszeichnung in Dortmund

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Foto: CarMan-by/Getty Images/iStockphoto

Die Städtische Musikschule führt seit 2014 am Förderzentrum zur Lernförderung "Johann-Heinrich-Pestalozzi" und dem Terra Nova Campus wöchentliche Kurse durch, bei denen insgesamt 20 Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren an grundlegende Elemente der Musik herangeführt werden. Zwei Musikpädagogen machten dabei die Teilnehmer damit vertraut, ihren eigenen Körper als Instrument zu nutzen.

Durch Vermittlung von Atem- und Sprechtechnik, Singen und Bodypercussion wurde ihnen ein Zugang zur Musik eröffnet. Die musikalischen Vorlieben der Kinder und Jugendlichen wurden aufgenommen, bearbeitet und erforscht. "Ziel war es, den musikalischen Horizont der Kinder zu erweitern. Darüber hinaus konnten die Kinder Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben finden. Sie sind durch den Kurs darin gestärkt worden, finanzielle und gedankliche Hürden durch gestärkte persönliche und soziale Kompetenzen zu überwinden", so die Stadtverwaltung Chemnitz.

Die Musikschule wird für das Projekt, das sich "Klangwege ins Leben" nennt, jetzt ausgezeichnet - von der Jury des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) mit der Best-Practice-Auszeichnung.