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Der Jugendnotdienst startet einen Neuanfang

Beschluss Betreuung soll zeitnah umgestaltet werden

Die zeitnahe Umgestaltung der Betreuung im Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) steht im kommenden Jugendhilfeausschuss auf der Tagesordnung. Grund dafür ist die derzeit zugespitzte Situation vor Ort, unter anderem durch die Vielzahl von Zugängen in den vergangenen Wochen.

Standortentscheidung steht noch aus

In der Folge soll der Standort auf der Flemmingstraße aufgegeben werden, da die Struktur nicht mehr zeitgemäß sei und einer Überarbeitung bedürfe. Insbesondere die Mischung aus Kleinkindern bis 6 Jahren mit Jugendlichen, die Schutz oder nur eine Unterkunft suchen, sowie jugendlichen Intensivstraftätern sei nicht mehr vertretbar. Das neue Konzept sieht zwei dezentrale Wohneinheiten mit maximal sechs bis acht Plätzen für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 vor, die im Stadtgebiet in günstiger Lage verteilt sind.

Eine Standortentscheidung steht noch aus, die Betreibung des KJND wird neu ausgeschrieben. Zudem soll die Betreuung der Kleinkinder bis 6 Jahren gesondert organisiert werden. "Mit der vorgestellten Lösung werden die Herausforderungen an eine sich veränderte Zielgruppe angepackt. Dass sich die Betreuung auf mehrere Einrichtungen mit spezieller Ausrichtung verteilt, wird helfen, die Kinder und Jugendlichen weitaus zielgerichteter Zuwendung zu gewährleisten", so Maik Otto. Der Jugendhilfe-Politiker der SPD-Fraktion stand in regelmäßigem Austausch mit dem Träger des KJND. Auch Sabine Pester, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Chemnitzer Stadtrat, begrüßt die Entscheidung des Jugendamtes. In kleinen Gruppen könne man hier besser pädagogisch tätig werden.



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