Der Meister der Schlichtheit

Ausstellung Rössler-Sonderschau mit großer Besucherresonanz

Vergangene Woche konnte im Schloss der 10.000. Besucher der Sonderausstellung "Günter Rössler - Die Genialität des Augenblicks" begrüßt werden. Heike Opitz, Leiterin des Gästeservices der Schlossbetriebe, und Kuratorin Kirsten Schlegel, Kuratorin der Rössler-Ausstellung, beglückwünschten dazu den Hobby-Fotografen Frank Langer und seine Frau Uta aus Wäschenbeuren in Baden-Württemberg. "Ich bin sehr froh, dass Günters Visionen zur Fotografie mit seinen vielleicht persönlichsten Werken in der Ausstellung so vielen Gästen im schönen Ambiente von Schloss Lichtenwalde zugänglich gemacht werden konnten", erklärte Kirsten Schlegel, die Witwe des Fotografen. Patrizia Meyn fügte hinzu: "Ich freue mich über die zahlreichen Besucher und darüber, dass Schloss und Park Lichtenwalde als Ort künstlerischer Begegnungen so gut angenommen wird." Jüngst konnte die Geschäftsführerin der Schlossbetriebe schon von rund 75.000 Besuchern der Alltagsmenschen-Ausstellung im Schlosspark berichten. Günter Rössler gilt als Pionier der Aktfotografie in der DDR. Mit seiner ersten Personalausstellung, 1979 in Grimma, führte er den Akt als ernsthafte und eigenständige Kunstform in die öffentliche Diskussion ein. Er komponierte Bildformen, die immer auf Authentizität und Natürlichkeit setzten. Die Ausstellung im Schloss Lichtenwalde läuft noch bis zum 21. Februar 2016 und lohnt auch dann, wenn keine Blumen zu erwarten sind.