Der nächste Hoffnungsschimmer für die Chemnitzer

Basketball Niners erwarten punktgleichen Tabellennachbar Paderborn

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Das letzte Heimspiel gegen Ehingen gewannen die Niners um Jonas Richter (am Ball) deutlich. Foto: Toni Söll

Die Saison verläuft für die Niners ziemlich ernüchternd. Scheint ein Hoffnungsschimmer am Horizont, folgt prompt der nächste Dämpfer. In dieses wetterfühlige Muster passte auch die Partie in Hanau. Zur Pause schon mit zehn Punkten hinten, hätten die Niners das Spiel fast noch gedreht. Doch letztendlich fehlten beim 70:74 ein paar Körner zum dritten Auswärtssieg. Michael Fleischmann war mit 15 Punkten erfolgreichster Niner.

Am Samstagabend (Beginn: 19 Uhr, Richard-Hartmann-Halle) kommt mit den Paderborn Baskets ein punktgleicher Tabellennachbar, der ebenso wechselhaft durch die Saison stapft. Erst verliert die Mannschaft von Trainer Nächster in Nürnberg sang- und klanglos mit 46:71, um am letzten Wochenende einen 72:67-Sieg über Hamburg folgen zu lassen. "Ein Heimsieg muss her", weiß Niners-Übungsleiter Rodrigo Pastore vor dem richtungsweisenden Duell.

Das Hinspiel war für die Niners erfolgreich

Schon Anfang Oktober hatten die Chemnitzer das Hinspiel in Paderborn mit 84:78 für sich entschieden - Wiederholung erwünscht. Zumal sich der Verlierer höchstwahrscheinlich aus dem Playoff-Rennen verabschiedet. Dabei müssen die Gäste auf die langzeitverletzten Buntic und Voigtmann verzichten. Den Ton geben indes Grim, Kuhle und Wolf sowie die im Sommer verpflichteten Brown und Cotton an, die aus Bosnien (Tuzla) bzw. Belgien (Leuven) geholt wurden.

Chemnitz hatte weniger Glück mit seinen Neuen und Johnson sowie Parker schon wieder weggeschickt. Vielleicht die Chance für Eigengewächse wie Jonas Richter, der gegen Ehingen stolze 19 Punkte auflegte. Möglicherweise wird man noch einmal auf dem Transfermarkt tätig. Die Wechselfrist endet immerhin erst Ende Januar.