Der Orientierung eine Struktur verleihen

Berufswahlpass IHK Chemnitz überreichte Förderschülern einen Leitfaden zur Berufsorientierung

Am Montag startete die 7. Klasse an der Schule Altchemnitz, die Schule zur Lernförderung, in ihre Woche der Berufsorientierung. Zwei der 18 Schülerinnen und Schüler wussten schon ganz genau, was sie später werden wollen: Koch und Elektriker.

Damit sich die Berufswünsche auch für alle anderen Schüler in den kommenden Jahren herauskristallisieren, gab es zum Auftakt der Berufsorientierungswoche Unterstützung von Gabriele Hecker. Die Geschäftsführerin im Bereich Bildung der IHK Chemnitz überreichte jedem Siebtklässler einen sogenannten Berufswahlpass. "Der Ringordner mit Arbeits- und Infoblättern zur Berufsorientierung hilft dem Nachwuchs, sich mit Themen und Angeboten strukturiert auseinanderzusetzen und die Ergebnisse zu sichern." In mittlerweile zwölf Bundesländern sei der Berufswahlpass inzwischen ein bewährtes Instrument, das nicht nur als solide Entscheidungsgrundlage für die spätere Berufswahl dient.

Der Berufswahlpass könne auch bei einem späteren Bewerbungsgespräch Sicherheit geben. "Weiterhin arbeiten wir intensiv mit dem Berufsinformationszentrum zusammen, wo der Berufswahlpass mit Informationen gefüllt wird", erklärte Schulleiterin Ines Bäurich. "Künftig soll auch die Berufseinstiegsbegleitung der Arbeitsagentur die Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen verbessern. Schülerinnen und Schüler, denen der Schulabschluss und der Einstieg in Ausbildung schwerer fallen, müssen bereits in der Schule aufgefangen und beim Einstieg in eine Berufsausbildung unterstützt werden."

Als Berufseinstiegsbegleiter sollen Personen eingesetzt werden, die aufgrund ihrer Lebens- und Berufserfahrung die erfolgreiche Unterstützung des Jugendlichen erwarten lassen.