Der Schloßteich-Pavillon erwacht zu neuem Leben

Sanierung Noch fehlen Gelder für die nötigen Abwasseranlagen

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Noch ziert der Bauzaun und zahlreiche Grafiti den Schloßteich-Pavillon. Foto: Stefan Kraatz

Der Chemnitzer Schloßteich wird vor allem an warmen Sommertagen zur beliebten Pilgerstätte für die Anwohner und Besucher der Stadt.

Die Idylle der Kulisse wird jedoch seit Jahren durch einen Bauzaun gestört. Dieser verläuft um den sanierungsbedürftige Pavillon auf der Schloßteichinsel. Wo früher zahlreiche Veranstaltungen stattfanden, steht eine Ruine und wartet auf ihre Wiederbelebung.

Während der Putz immer weiter bröckelt, haben sich die Bürgerinnen und Bürger für das Bauwerk stark gemacht. Seit drei Jahren sammelt eine Bürgerinitiative erfolgreich Spendengelder, um das Sanierungs-Projekt voranzutreiben. Nun scheint das Bemühen endlich Wirkung zu zeigen.

Sanierung des Pavillons bis 2018

Der Plan steht: Die nötigen Baumaßnahmen sollen bis zum Beginn der Saison 2018 abgeschlossen sein. Die Fraktionen die Linke, SPD und die Grünen begrüßen das Voranschreiten, ebenso wie die Chemnitzer Bürger.

Dennoch gilt es noch einige Steine zu beseitigen, die der endgültigen Wiederbelebung des Pavillons im Wege stehen.

Es fehlt das Geld für Toiletten

Damit auf der Schloßteichinsel ein vollwertiger Veranstaltungsort inklusive Toiletten entstehen kann, müssen Wasser- und Abwasseranlagen eingebaut werden. Diese sind im aktuellen Sanierungsplan nicht inbegriffen. Doch die drei Fraktionen sind sich einig, dass in dieses Projekt gut investiert sei.

Die fehlenden 180.000 Euro sollen deshalb aus dem Förderprogramm "Investive Veranstaltungsmittel für Kultureinrichtungen" entnommen werden. Wenn dieser Vorschlag eine Mehrheit im Stadtrat erhält, hat Chemnitz schon nächstes Jahr eine atmosphärische Kulturbühne mehr.