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Der Umwelt zuliebe: CPSV erhält ersten Kunstrasenplatz ohne Granulat

FUSSBALL Spatenstich an der Forststraße

Das war ein erster Spatenstich der ganz besonderen Art beim Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV), den Vereinsverantwortliche, Vertreter der Stadt und Mitarbeiter der ausführenden Baufirma erlebten. Auf dem hinteren Teil der Sportanlage entsteht ein ganz besonderer Kunstrasenplatz, denn es ist der erste in Sachsen, der ohne Granulat auskommt. Das umstrittene Füllmaterial war wegen der hohen Mikroplastikbelastung in die Kritik geraten. "Wir haben uns aufgrund der aufgekommenen Diskussion noch einmal mit dem Planungsbüro und dem Hersteller zusammengesetzt und uns für diese Variante entschieden", erklärt Volker Lange, seit 2008 Präsident des CPSV. Das Material bestehe aus zwei Faserarten, die dichter sind als die bisher verwendeten Produkte.

Der ganz besondere Kleinfeldplatz, der mit einer Ballfanganlage und Flutlicht ausgestattet wird, soll im November fertiggestellt sein und dann den gut 100 CPSV-Fußballern zur Verfügung stehen. Der Neubau wird mit 492.000 Euro gefördert, bei der 70 Prozent von der Sächsischen Aufbaubank und 30 Prozent von der Stadt übernommen werden. Der Eigenanteil liegt bei etwa 18.000 Euro. "Wir freuen uns über einen ersten wichtigen Modernisierungsschritt unserer Anlage und danken auch dem Sportamt der Stadt Chemnitz für die große Unterstützung", betonte Volker Lange. Der Bau des umweltfreundlichen Kunstrasenplatzes ist ein neuster Vorbote für die vielen Highlights im kommenden Jahr, in dem der CPSV sein 100-jähriges Jubiläum feiert.



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