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Der Weg zur Morgenstadt

Zukunft Fraunhofer-Gesellschaft stellt Projekt vor

Wie verwandelt man den Flughafen Tegel in eine Innovationswerkstatt? Oder lässt sich in Stuttgart ein intelligentes Haus bauen, in dem Hersteller ihre Techniken dafür demonstrieren können? Die Fragen betreffen Chemnitz nicht unmittelbar. Doch es sind Beispiele, die im Projekt "Morgenstadt" laufen - und eine solche ist Chemnitz nach Willen der gleichnamigen Initiative der Fraunhofer-Institute. Im Frühjahr war das entschieden worden. Stadt und TU hatten sich gemeinsam um den Titel beworben, der Chemnitz ähnliche Projekte bescheren könnte - mit entsprechender Industrie- und Forschungsfinanzierung. Doch soweit ist es noch nicht: Anfang der Woche gab es zunächst ein erstes Treffen mit potenziellen Projektpartnern: GGG, TCC, Stadtverwaltung, IHK, Theater, Stadträte - sie alle waren angesprochen. Es gehe darum, Ideen zu finden für die Stadt der Zukunft - wie kann sie sicher, intelligent und bei all dem noch lebenswert sein? Dass es dabei nicht nur um Technik gehen soll, zeigte die Diskussion der Chemnitzer: Welche Rolle spielt die Kultur in der Morgenstadt, wie können Menschen verschiedener Herkunft friedlich zusammenleben, wie lässt sich die Akzeptanz von Entscheidungen erhöhen? Es sind eher diese Fragen, die momentan stärker bewegen. Ob sie im Rahmen der Initiative, in der Chemnitz zum "City Lab" werden soll, angegangen werden, weisen die nächsten Monate: Ab September will die Fraunhofer-Gesellschaft Interviews in der Stadt durchführen, anschließend wird ein Fahrplan für konkrete Projekte aufgestellt.



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