Deutschlandweiter Denkmaltag: Was steckt hinter der Architektur?

Aktionstag Am Sonntag gibt es einen Blick hinter die Kulissen

Unter dem Motto "Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur" findet am morgigen Sonntag der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Auch in Chemnitz laden viele architektonische Zeitzeugen zum Blick hinter die Kulissen ein: So auch das Straßenbahndepot Kappel an der Zwickauer Straße 164, wo Baubürgermeister Michael Stötzer den Denkmaltag um 10.30 Uhr eröffnet. Der Gesamtkomplex wurde 2009 nahezu vollständig unter Denkmalschutz gestellt. Ab 11.30 Uhr kann das Objekt im Rahmen von halbstündigen Führungen erkundet werden. Ab 14 Uhr lädt der Verein der Gästeführer zu "800 Jahre Stadtgespräch - zur Geschichte von Chemnitz" ein.

Durch die Zeitalter

Ein paar Meter weiter können Besucher die ehemaligen Wanderer Werke an der Zwickauer Straße 221 näher unter die Lupe nehmen. Der riesige Baukomplex zählt zu den frühen Stahlbetonbauten in Chemnitz - als ein Hauptwerk der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts. Führungen stehen 11 und 17 Uhr auf dem Programm. Auch die ehemaligen Astra-Werke, Altchemnitzer Straße 41, können morgen besichtigt werden. Der heutige Nutzer, die Landesdirektion Chemnitz, bietet Objektführungen stündlich von 10 bis 13 Uhr durch Gästeführerin Edeltraud Höfer an.

Zu einer Reise in seine 150-jährige Geschichte lädt zu dem das frühere Reichsbahnausbesserungswerk (RAW), Emilienstraße 45, ein. Führungen werden 11 und 13 Uhr angeboten. In weiteren Führungen werden das Viadukt an der Annaberger Straße (10 bis 17 Uhr), die Mühle Schmidt-Rottluff auf der Limbacher Straße 380 (11 und 14 Uhr), das Wohnhaus des Chemnitzer Architekten Max Werner Feistel am Kesselgarten 3 (13.30 und 15 Uhr) und das Technikmuseum in Hilbersdorf (stündlich 10 bis 15 Uhr) vorgestellt. Weitere Objekte und Informationen gibt es unter www.chemnitz.de/denkmaltag.