Die Außenseiterchance nutzen

Handball HVC empfängt Zweitliga-Absteiger Gedern/Nidda

Chemnitz. 

Chemnitz. Vier Wochen Punktspielpause liegen hinter den Drittliga-Damen des HVC. Nun geht es am Sonntagnachmittag (Beginn: 16.30 Uhr, Sachsenhalle, Straße Usti nad Labem) für die Mannschaft von Trainer Thomas Sandner gegen die HSG Gedern/Nidda. Die Gäste aus Hessen haben ein Jahr 2. Bundesliga hinter sich, in dem sie viel Erfahrung sammeln konnten. Trotzdem stehen sie derzeit nur mit 2:4 Punkten zu Buche, haben gar das letzte Heimspiel gegen Ober-Eschbach (20:22) in den Sand gesetzt.

"Wir bauen vor allem auf unsere starke Abwehr.."

Dafür schnupperten sie im Pokal an einer Sensation und mussten sich Bundesligist Kurpfalz Bären (25:26) nur hauchdünn und nach großer Diskussion (ob der letzte Gegentreffer vor oder nach der Sirene fiel) geschlagen geben. Somit geht Gedern/Nidda in Chemnitz zweifelsfrei als Favorit ins Spiel. Doch die Außenseiterrolle, zumal vor heimischem Publikum, scheint dem HVC nicht unangenehm. "Wir bauen vor allem auf unsere starke Abwehr um Torhüterin Sabrina König", liebäugelt Coach Sandner mit etwas Zählbarem. Dabei hat er wohl auch den überzeugenden 19:12-Sieg gegen Ober-Eschbach im Hinterkopf. Der gelang sogar in fremden Gefilden.