Die Eishalle gerockt

Motorsport Finale der Drift-on-Serie im Küchwald-Eisstadion

Eigentlich vertragen sich Motorräder und Glatteis nicht, doch am vergangenen Sonntag fanden genau diese Komponenten in der Küchwald-Eishalle wieder zueinander. Möglich machen dies rund 750 Schrauben, deren Köpfe aus der Lauffläche der Spezial-Reifen herausragen und den Speedway-Bikes zumindest etwas Halt und Traktion verleihen.

Eis-Rennen hat sich bewährt

Die Rennserie "Drift on Ice" gab wieder ein Stelldichein und trug in Chemnitz ihr Finale der sechs Rennen umfassenden Saison 2018/2019 aus. "Wir sind um eine gewisse Fluktuation im Kalender bemüht und wollen das Finale immer gern an unterschiedlichen Orten austragen. Chemnitz nur rund 60 Kilometer von uns Zuhause entfernt und damit unsere Heimveranstaltung", sagt der Cheforganisator und selbst kräftig am Kabel ziehende Meißener Speedway-Fahrer Ronny Weis. Und weiter: "Speedway ist eine klassische Sommersportart, doch irgendwann haben wir überlegt, was wir im Winter machen können. Herausgekommen ist unsere Eis-Rennserie, die anfangs belächelt wurde, aber stetig gewachsen ist und nun einen festen Platz im Rennkalender gefunden hat." Dabei ging es wieder sehr international zu, was das Fahrerfeld von neun Piloten aus sechs Nationen belegt.

Gefahren wird nach einem ausgeklügelten Startplatz- und Punktesystem Mann gegen Mann. Am Ende bestreiten dann die punktbesten Fahrer das große Finale um den Tagessieg, welches in Chemnitz der 20-jährige Richard Geyer, ebenfalls vom MC Meißen, gewann. Ronny Weis wurde in selbigem Zweiter und sicherte sich damit den Gesamtsieg.