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"Die Energiewende ist ein Gesamtkunstwerk"

Umwelt Bundesumweltminister Peter Altmaier besuchte Solar Areal auf dem Rittergut Rabenstein

"Ich bin froh, dass wir 300 Jahre nach Carlowitz auch in der Energiepolitik über Nachhaltigkeit reden." Zu diesem Fazit kam am Mittwoch Bundesumweltminister Peter Altmaier, der sich für einen Besuch auf dem Solar Areal der Fasa am Rittergut Rabenstein angemeldet hatte. Die Energiewende sei mehr als eine technische Herausforderung, sagte Altmaier. "Sie ist ebenso eine kulturelle und eine mentale Herausforderung. Der Staat kann nur Rahmenbedingungen schaffen, aber niemals die kreativen Köpfe ersetzen", betonte der CDU-Politiker, der optimistisch nach vorne blickte: "Wir können uns noch gar nicht ausmalen, wozu diese Köpfe in der Lage sein werden. Wir werden es erleben, dass ein Feuerwerk an Ideen entsprechende Lösungen für heutige Probleme liefert. Die Energiewende ist ein Gesamtkunstwerk, das aber bezahlbar bleiben muss." Diese Meinung vertrat auch Dietmar Mothes, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz, der den stetig steigenden Kostenaufwand für Handwerksbetriebe kritisierte. "Ein Bäcker muss jetzt schon überlegen, ob er fünf Cent mehr für das Brötchen verlangt oder die Kosten noch selbst stemmen kann. Wir fordern ein Ende des Hickhacks und eine klare Linie."