Die Erste Liga im Blickfeld

Basketball Chemcats empfangen Moabit Berlin zum Spitzenspiel

Neun Spiele - neun Siege, so die Bilanz der Chemcats vor dem Spitzenspiel der 2. Bundesliga am Sonntag (Beginn: 16.00 Uhr, Schloßteichhalle) gegen den ASV Moabit Berlin. Die Damen um Coach Peter Kortmann marschieren bisher souverän durch die Nordstaffel und kamen bisher kaum in Bedrängnis, wobei der engste aller Erfolge mit sieben Punkten Unterschied errungen wurde. Auch das 67:58 zuletzt in Mainz klingt nicht zu deutlich, doch wer soll diese Katzen aufhalten? Von der Papierform her kommt da eigentlich nur Moabit Berlin in Frage, mit 16:2 Punkten einzig verbliebener Verfolger der Cats. Angeführt von Daniela Vogel, mit 16 Punkten im Schnitt beste Berliner Schützin, hat Trainer Timur Topal mit der Ukrainerin Olena Gulyamova jedoch nur eine Legionärin in seinen Reihen. Bei aller Wertschätzung einheimischer Spielerinnen dürfte dieser Kader kaum zum Staffelsieg reichen. Immerhin musste sich der vor zwei Jahren neu gegründete ASV Moabit lediglich Göttingen mit 64:67 geschlagen geben.

Von der Besetzung und den Voraussetzungen her erstligareif präsentieren sich dagegen die Katzen. Mit drei Amerikanerinnen im Aufgebot kann Trainer Kortmann aus dem Vollen schöpfen. Neben der mit 25 Punkten im Schnitt erfolgreichsten Spielerin der Liga, Candace Williams, schwingen sich nicht nur Eryn Jones und die mit einem irischen Pass ausgestattete Heidi Heintz regelmäßig zu Spitzenleistungen auf, sondern auch Nadja Prötzig und Katharina Wohlberg punkten inzwischen regelmäßig im zweistelligen Bereich.