Die fantastische Welt der Fossilien

Projektwoche Chemnitzer Schüler sind kreativ im "Museum der Träume"

Im September soll das Konzept für die neue Dauerausstellung des Naturkundemuseums vorgelegt werden. Laut Kuratorin Thorid Zierold ist das auch dringend nötig. "Im Durchschnitt werden solche Dauerausstellungen aller zehn Jahre erneuert. Wir sind weit darüber hinaus", sagte sie. Seit 2001 gibt es die Schau im Tietz.

Schüler entwickeln selbst die Beiträge der Ausstellung

Bereits einen Überblick über das Museum und dessen Zukunftsvision haben derzeit Achtklässler des Chemnitzer Schulmodells erhalten. Gemeinsam mit ihnen hat Museumspädagogin Isabelle Ehle Ideen für die Erlebnis-Ebene in der neuen Dauerausstellung entwickelt. Durch diese theoretische wie praktische Arbeit und die Verbindung von Natur und Kunst erschließen sich die Schüler neue Zugänge zu naturwissenschaftlich-technischen Inhalten. An der Umsetzung arbeiteten die Teenager in den letzten Tagen intensiv. Das Museum für Naturkunde wurde dabei zu einem "Museum der Träume". Die Jungen und Mädchen haben gemessen, gesägt, gefilmt und musiziert. Aus Entwürfen, Zeichnungen und eigenen Geschichten erwecken sie Spiele, Trickfilme und Audiobeiträge für die zukünftige Dauerausstellung zum Leben. Insgesamt neun Stationen werden dabei erarbeitet.

Im Herbst sollen die Arbeiten in einer Sonderausstellung präsentiert werden, um die Meinung der Öffentlichkeit einzuholen, aber auch Verbesserungsvorschläge kennenzulernen. Gezeigt werden dann unter anderem zwei eigens produzierte Trickfilme zum Thema versteinerter Wald, ein Brettspiel, das der Frage nachgeht "Wie wird man zum Fossil?", eine Murmelbahn für versteinerte Regentropfen und ein Fossilien-Memory.